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Illegal gefälltes Holz verschwunden

Rund 24.000 Kubikmeter illegal geschlagenes Holz, das die brasilianische Umweltbehörde IBAMA letztes Jahr konfisziert hat, sind verschwunden. Greenpeacer waren über das Gebiet geflogen und hatten das Verschwinden entdeckt. Sie benachrichtigten die IBAMA und das brasilianische Umweltministerium.

Das Holz war in Porto de Moz (Para State) beschlagnahmt worden. Die Umweltbehörde hat meistens nicht die nötigen Mittel, um das Holz zu einem sicheren Platz transportieren und dort lagern zu können. Deshalb waren die ertappten Holzfäller rechtlich dazu verpflichtet worden, auf das Holz aufzupassen. Wie so oft verschwand nun auch in diesem Fall das wertvolle Holz. Sein Wert wurde auf rund 1,6 Millionen US Dollar geschätzt.

Immer wieder melden einige Gemeinden, dass Holzfäller in geschützten Gebieten ihrem illegalen Geschäft nachgehen. In der Region, aus der das Holz entwendet wurde, leben rund 15.000 Menschen. Sie wollen, dass das Land zu einer Zone ohne Holzentnahme erklärt wird, eine so genannte Forever Green-Zone. Dabei werden sie durch eine Koalition von Nicht-Regierungsorganisationen sowie Greenpeace unterstützt.

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