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Eine Fracht Sperrholz - 4.500 Bäume aus den Paradieswäldern

Stop Ancient Forest Destruction steht auf dem Banner, das Greenpeacer zwischen zwei Schlauchbooten gespannt halten. Die Schlauchboote sind so nah wie möglich an den Frachter Ardhianto herangefahren. Sieben Lastkähne sind im Einsatz, um ihn mit Sperrholz zu beladen: 9.000 Kubikmeter Holz, das entspricht 4.500 Bäumen aus den Paradieswäldern Papuas, dem indonesischen Teil der Insel Neuguinea.

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Das Holz, das im Hafen von Sorong ganz im Westen der Insel Neuguinea verladen wird, stammt aus dem Sägewerk Henrison Iriana. Es gehört zur Holzfirma Kayu Lapis Indonesia (KLI). Die Namen sind Greenpeace ein Begriff. Recherchen haben gezeigt, dass das Sägewerk in den zurückliegenden Jahren Holz aus zweifelhaften und vermutlich illegalen Quellen verarbeitet hat. Im Jahr 2004 stammten rund 70 Prozent des verarbeiteten Holzes aus solchen Quellen.

Das Tempo der Abholzung in Indonesien ist unvorstellbar. 76 Prozent des Einschlags geschehen illegal. In Papua-Neuguinea ist die Situation genauso verheerend. Das gestohlene Holz wird in örtlichen Sägewerken verarbeitet oder verschwindet auf dem Seeweg, um die unersättliche Gier nach billigem Holz auf dem Weltmarkt zu befriedigen.

Dem skrupellosen Treiben kann nur ein Ende gemacht werden, indem der Markt für jegliches Holz von dubioser Herkunft geschlossen wird. Um dies zu erreichen, fordert Greenpeace schon seit Jahren auch von der deutschen Regierung ein strenges Urwaldschutzgesetz. Der Handel mit Holz oder Holzprodukten aus nicht nachhaltiger Waldwirtschaft muss verboten werden. Verbraucher können das Ihrige beitragen, indem sie nur Produkte mit dem Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) kaufen.

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