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Die Kids for Forests in Berlin

Die Greenpeace-Kids for Forests (Kinder für den Urwald) zollen am Mittwoch in einer musikalischen Theateraufführung in Berlin der Schönheit der Urwälder Tribut. Sie möchten damit unter anderem dem anwesenden Staatssekretär im Umweltministerium, Mathias Machnig, klar machen, dass Deutschland sich bei der Artenschutzkonferenz am 20.März für Schutzgebiete einsetzen und die nötigen Gelder bereitstellen muss.

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Ich mache bei Kids for Forests mit, weil es auch noch Urwaldparadiese geben soll, wenn ich groß bin, sagt Laurin Berger, 12, aus Königswinter bei Bonn. In den Urwäldern leben Jaguare, Affen und Bären. Wenn man den Wald abholzt oder abbrennt, haben die Tiere kein Zuhause mehr und sterben aus. Ich will, dass die Politiker endlich auf der ganzen Welt große Schutzgebiete einrichten, damit diese Tiere überleben können.

Zusammen mit rund 30 anderen Kids for Forests aus elf Ländern reist Laurin nach Brasilien. Dort tagt vom 20. bis 31. März in Curitiba die Konvention über Biologische Vielfalt (CBD), an der auch Staatssekretär Machnig teilnehmen wird. Als Fliegende Botschafter wollen sie den Delegierten Druck machen, endlich Schutzgebiete einzurichten, um den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen.

Schutzgebiete sind dringend notwendig, denn alle zwei Sekunden verschwinden Urwälder in der Größe eines Fußballfeldes vom Antlitz der Erde. Holzkonzerne wüten überall: von Sibirien über Skandinavien bis in die Regenwälder Brasiliens und Südostasiens. Nicht nur das Holz wird begehrt: Wo sich zuvor eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt befand, erstrecken sich in Brasilien nun riesige Sojafelder und Rinderweiden.

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