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Yellowstone, Galapagos Inseln und jetzt die Buchenwälder

Wunderschön und beeindruckend waren sie schon immer - darüber hinaus ist die weltweite Bedeutung der Buchenwälder jetzt auch offiziell anerkannt: Die UNESCO hat heute die Welterbe-Urkunde "Alte Buchenwälder Deutschlands" an Bundesminister Norbert Röttgen übergeben. Das freut uns, doch wie geht die Bundesregierung mit diesem Welterbe um?

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Buchenwälder bedeckten vor 6500 Jahren 40 Prozent Europas, in Deutschland würden - wenn die massiven Abholzungen nicht dazwischengekommen wären - auf zwei Dritteln Buchen wachsen. 2007 wurde in Deutschland fraktionsübergreifend beschlossen, vor allem alte Buchenwälder auf zehn Prozent der öffentlichen Waldfläche zu schützen. Geschehen ist das bislang nicht.

Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin, fordert daher, diesen Beschluss endlich umzusetzen. Nur so kann dieses wertvolle Weltnaturerbe dauerhaft erhalten und verstärkt werden. Dass bisher nur ein Prozent der deutschen Waldfläche überhaupt unter Schutz steht, ist inakzeptabel und muss dringend verbessert werden.

Dabei sind sich Experten einig: Buchenwälder sind von unschätzbarem Wert. Die fünf für die Welterbeliste ausgewählten deutschen Buchenwaldgebiete beherbergen eine große Artenvielfalt, schreibt die Deutsche UNESCO-Kommission Buchenwälder mit einem hohem Anteil an alten Bäumen, stehendem sowie liegendem Totholz und natürlichen Höhlen bieten einen idealen Lebensraum für Höhlenbrüter, Fledermäuse und viele andere Lebewesen [...].

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Die laut Uneso wertvollsten verbliebenen deutschen Buchenwaldgebiete sind der Grumsiner Forst in Brandenburg, der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, der Nationalpark Jasmund und der Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Nationalpark Hainich in Thüringen.

Wie die kostbare Ressource erhalten werden kann, zeigt Greenpeace in dem im April veröffentlichten Gutachten Rotbuchenwälder im Verbund schützen: Zusammenfassung des Gutachtens und Langfassung.

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