Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

WSF - eine andere Welt ist möglich

Die nächste Runde im Kampf für eine weltweit nachhaltige Entwicklung wird am Donnerstag eingeläutet: Das 3. Weltsozialforum beginnt in Porto Alegre, Brasilien. Über 30.000 Vertreter von etwa 5.000 Organisationen werden bis zum 28. Januar die Konferenz besuchen.

Während des Forums werden die Auswirkungen des Globalisierungsprozesses analysiert und Alternativen diskutiert. Neben der Teilnahme an den Veranstaltungen zu diesen Fragen, wird Greenpeace mit mehreren Aktionen auf weltweite Missstände aufmerksam machen. Die Planung sieht Demonstrationen gegen die Verbreitung der Genmanipulation und den Ausbau der Atomenergie in vielen Ländern vor.

Zeitgleich findet das von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft der größten Industriestaaten geprägte Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, statt. Dort werden sich ab dem 25. Januar Vertreter der Länder treffen. Globalisierungskritiker kündigen Gegenveranstaltungen in Davos an, die auf eine gerechtere und nachhaltigere Wirtschafts- und Finanzpolitik zielen.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Klimakrise gefährdet Preise

Extremwetter kosten und belasten so die Preisstabilität im Euro-Raum. Eine Greenpeace-Studie zeigt, was die EZB tun sollte, um trotz Klimakrise ihrer Aufgabe gerecht zu werden.

Auf den zweiten Blick

Welchen Schadstoffen ist die Bevölkerung nach der Explosion in Leverkusen ausgesetzt? Nach Greenpeace-Analysen kommt die Entwarnung durch das Landesumweltamt verfrüht.

Zentralbanken müssen handeln

Auch EZB und Bundesbank sind an die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens gebunden – das zeigt ein aktuelles Gutachten.