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Öko-Computer auf dem Vormarsch

Es geht auch ohne Gift: Die neue Computer-Generation beweist passend zur baldigen Eröffnung der Cebit, das Unternehmen schicke und leistungsfähige PCs entwickeln können, die wesentlich umweltfreundlicher sind und mittelfristig auch noch Geld sparen. Das berichtete der Spiegel in seiner Online-Ausgabe vom Freitag.

Bislang sind Computer wahre Energie- und Dreckschleudern. Jährlich fallen in der EU rund 250.000 Tonnen hochgiftigen Elektronik-Schrott an. Auch die Herstellung eines Computerchips erfordert einen enormen Energieeinsatz. Während das Verhältnis fossiler Brennstoff- und Chemikalienverbrauch zum Eigengewicht des Endprodukts bei einem Pkw 2:1 beträgt, liegt das Verhältnis bei einem Mikrochip bei 630:1.

Zudem verbrauchen Computer- und Internetnutzung immer mehr Strom. Wie das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie errechnet hat, wuchs der Stromverbrauch für das Internet in Deutschland in den Jahren 2000 auf 2001 bereits um rund 35 Prozent auf 6,8 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht in etwa dem Jahresstromverbrauch von rund 220.000 Haushalten. Für 2010 erwarten die Klimaexperten einen Zuwachs um bis zu 460 Prozent auf rund 30 Milliarden Kilowattstunden. Entgegen dem relativ stagnierenden Gesamtstromverbrauch entwickelt sich der Stromverbrauch durch den Internetbetrieb zu einem erheblichen Umweltproblem.

Wer das verhindern will, der kann schon heute auf sauberen Strom zurückgreifen.

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