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Grundlegende Reform für Weltbank gefordert

Der Verwaltungsrat der Weltbank in Washington kommt am Dienstag zu einer für Umweltschutz und Menschenrechte wichtigen Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens steht eine von der Weltbank in Auftrag gegebene Studie zu den Auswirkungen der eigenen Rohstoffpolitik. Der Extractive Industries Review-Bericht (EIR) kommt zu dem Schluss, dass die bislang von der Weltbank geförderten Rohstoff-Projekte der Armutsbekämpfung geschadet haben

Gemeinsam mit Urgewald, FIAN (Foodfirst Information & Action Network) fordert Greenpeace nun die Bundesministerin fürwirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, HeidemarieWieczoreck-Zeul, auf, sich für eine grundlegende Reform einzusetzen.Die Organisationen erwarten, dass sich Wieczorek-Zeul für strikteMenschenrechtsregeln bei der Vergabe der milliardenschweren Kreditesowie für den Ausstieg aus der Kohle- und Öl-Förderung stark macht.

Deutschland muss dafür eintreten, dass die Weltbank nächstes Jahr- wie bereits 1996 - 400 Millionen Dollar für erneuerbare Energienbereitstellt. Ab 2006 muss diese Summe jährlich um 20 Prozent erhöhtwerden, fordert Daniel Mittler von Greenpeace. DieBundesregierung behauptet oft und gerne, dass sie sich in der Weltbankfür die stärkere Förderung erneuerbarer Energien einsetzt, morgen kannDeutschland beweisen, dass diese Versprechungen mehr sind alsSonntagsreden.

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