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Großer Friedensmarsch beim Weltsozialforum

Mit einem Friedensmarsch ist am Mittwoch das Weltsozialforum (WSF) im südbrasilianischen Porto Alegre eröffnet worden. Über 200.000 Menschen nahmen daran teil. Vertreter von Hunderten von Nichtregierungsorganisationen (NGO) aus aller Welt marschierten mehrere Stunden durch die Stadt. Greenpeace hat sich im Nachhaltigkeitsblock daran beteiligt.

In einem Park Porto Alegres legten die Teilnehmer eine Schweigeminute für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien ein. Die Kritik an US-Präsident Bush und dem Krieg im Irak stand diesmal im Mittelpunkt der Plakate und Transparente. Ab Donnerstag starten dann die täglich über 500 Veranstaltungen.

Seit Anbeginn ist Greenpeace Brasilien am WSF beteiligt. Greenpeace International ist Mitglied des Internationalen Rates des WSF, in dem grundsätzliche Entscheidungen gefällt werden. Hier setzt sich Greenpeace unter anderem dafür ein, dass der Umwelt im Programm wie im Ablauf der Veranstaltungen mehr Bedeutung beigemessen wird.

Zu den Themen, mit denen Greenpeace beim WSF an die Öffentlichkeit geht, gehören die Verhinderung der Wiedergeburt des brasilianischen Atomprogramms, die Risiken des Anbaus von Gen-Pflanzen und die ökologische Waldnutzung und Unternehmensverantwortung.

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