Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Großer Friedensmarsch beim Weltsozialforum

Mit einem Friedensmarsch ist am Mittwoch das Weltsozialforum (WSF) im südbrasilianischen Porto Alegre eröffnet worden. Über 200.000 Menschen nahmen daran teil. Vertreter von Hunderten von Nichtregierungsorganisationen (NGO) aus aller Welt marschierten mehrere Stunden durch die Stadt. Greenpeace hat sich im Nachhaltigkeitsblock daran beteiligt.

In einem Park Porto Alegres legten die Teilnehmer eine Schweigeminute für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien ein. Die Kritik an US-Präsident Bush und dem Krieg im Irak stand diesmal im Mittelpunkt der Plakate und Transparente. Ab Donnerstag starten dann die täglich über 500 Veranstaltungen.

Seit Anbeginn ist Greenpeace Brasilien am WSF beteiligt. Greenpeace International ist Mitglied des Internationalen Rates des WSF, in dem grundsätzliche Entscheidungen gefällt werden. Hier setzt sich Greenpeace unter anderem dafür ein, dass der Umwelt im Programm wie im Ablauf der Veranstaltungen mehr Bedeutung beigemessen wird.

Zu den Themen, mit denen Greenpeace beim WSF an die Öffentlichkeit geht, gehören die Verhinderung der Wiedergeburt des brasilianischen Atomprogramms, die Risiken des Anbaus von Gen-Pflanzen und die ökologische Waldnutzung und Unternehmensverantwortung.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Teuer erkaufte Tiefpreise

Mit einer Projektion an einem Amazon-Logistikzentrum protestieren Greenpeace-Aktivistinnen gegen unsinnige Rabattschlachten zum “Black Friday” und fordern ein Lieferkettengesetz.

Systemwandel selbermachen

Vom 21. bis zum 29. November findet erneut die MAKE SMTHNG-Woche statt: im Netz! Maker*innen weltweit zeigen, dass ein anderes Wirtschaften möglich ist – und Spaß macht.

Stiller Skandal

Erneut ist eine Entscheidung über das Lieferkettengesetz vertagt worden. In Berlin protestierten Greenpeace-Aktive deswegen für Umweltschutz und Menschenrechte.