Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Filmtipp ab November: Unser Planet

Filmfestival ueber morgen: Greenpeace kooperiert mit der Aktion Mensch

Immer mehr Menschen, immer mehr Autos und Siedlungen, immer mehr Wachstum: Wann ist die Erde endgültig überfordert? Der schwedische Film Unser Planet geht dieser Frage nach. Er hält das rasante Wachstum der Städte fest, die Ausbreitung der Wüsten und das Schmelzen der Gletscher. Er zeigt aber auch die atemberaubende Schönheit unserer Erde.

  • /

Mehr als zwei Jahre drehten Michael Stenberg, Johan Söderberg und Linus Torell in 25 Ländern und befragten dabei zahlreiche Wissenschaftler. Die aufwendige Dokumentation ist einer von 13 Beiträgen, die mit dem Filmfestival ueber morgen vom 1. November 2007 bis Mitte 2008 durch einhundert deutsche Städte reisen. Das Festival ist eine Initiative des Gesellschafter-Projekts der Aktion Mensch und widmet sich dem Thema Utopien, Träume, Weltentwürfe.

Greenpeace ist Filmpartner für Unser Planet und wird an einigen Spielorten des Festivals Rahmenprogramme zum Klimaschutz anbieten. Denn noch ist es nicht zu spät: Verantwortungsvolles Handeln, das Einhalten von Standards für Mensch und Umwelt, der Blick über Profitstreben und Wirtschaftswachstum hinaus - das sind die Herausforderungen von heute. Unser Planet muss auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Dafür setzt sich Greenpeace kreativ und gewaltfrei ein und freut sich über jeden, der mitmachen will.

Wo und wann Unser Planet laufen wird, erfahren Sie auf der Internetseite dieGesellschafter.de. Dort finden Sie auch weitere Informationen über das Filmfestival. Ab Herbst 2008 ist der Film auch als DVD erhältlich.

(Autorin: Liv Becker)

Weiterführende Publikationen zum Thema

Forderungen zur Endverbleibskontrolle

Deutschland gehört weltweit zu den führenden Waffenexporteuren; immer wieder kommt es zu Skandalen. Die Lehren aus den Eklats um Sig Sauer und Heckler & Koch zeigt dieses Papier.

Mehr zum Thema

Kohleausstieg ist beschlossen

Die Kohlekommission hat sich geeinigt: Bis 2022 gehen viele Kraftwerke vom Netz, Hambi bleibt. 2038 ist spätestens Schluss mit Kohle. Dazu Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser.

Richtig gehandelt?

Das Europäische Parlament hat JEFTA, dem Handelsabkommen zwischen der EU und Japan, zugestimmt – das Nachsehen haben die Bürger in allen betroffenen Ländern.

Ausgehandelt?

Es ist ruhig geworden um TTIP und CETA. Interessieren Handelsabkommen in Zeiten von Schutzzöllen nicht mehr? Doch! Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven sagt, wie es weitergeht.