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Vom AKW zur Bombe

Angesichts steigender Öl- und Gaspreise werden die Stimmen in Deutschland lauter, die eine Renaissance der Atomenergie fordern - noch bevor das Atomzeitalter hierzulande richtig zu Ende gegangen ist. Und zumindest in der westlichen Welt fürchten die Menschen einen Iran mit Atombombenpotenzial, vor allem unter einem Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad.

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Welcher Zusammenhang zwischen diesen Aussagen besteht? Die Nutzung der Atomkraft ist immer riskant, egal ob zivil oder militärisch. Genügend Beispiele dafür gibt es ja bereits: Hiroschima, Harrisburg, Tschernobyl - um nur die bekanntesten zu nennen. Doch noch etwas verknüpft ein AKW mit der Bombe: Wer ein AKW betreibt, ist theoretisch in der Lage Atombomben zu bauen. Deshalb kann die Botschaft nur lauten: Raus aus der Atomwirtschaft - egal wo!

Da sollte es doch beruhigen, dass es eine Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen (IAEA) gibt. Doch deren Credo: Bombe nein, aber zivile Nutzung ja! geht nicht auf. So bekleckerte sich der IAEA-Chef Mohammed el Baradei beim Verhindern der pakistanischen Atombombe nicht gerade mit Ruhm. Er ebnete den Weg dafür, dass ein veraltetes pakistanisches AKW mit neuester Technik ausgestattet wurde.

Er hat sich von der pakistanischen Lobby einspannen lassen, obwohl diese Technik auch militärisch nutzbar war, kritisiert der Greenpeace-Abrüstungsexperte Wolfgang Lohbeck im seit Freitag erhältlichen neuesten Greenpeace-Magazin. Die IAEA füttert seit Jahrzehnten den Drachen, den sie eigentlich bekämpfen muss.

Wo die Atomaufsichtsbehörde noch versagt hat und welche Risiken und Schreckenszenarien die Atomwirtschaft der Welt schon zugemutet hat sowie weitere Informationen rund ums Atom stehen in der neuesten Ausgabe des Greenpeace-Magazins.

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