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Umweltpolitik ist Friedenspolitik

Greenpeace ist gegen jeden Krieg, so die grundsätzliche und klare Stellungnahme der Umweltorganisation. Krieg ist kein Mittel zur Lösung von Konflikten. Krieg und Gewalt widersprechen elementar dem Selbstverständnis von Greenpeace als einer Organisation, die sich dem Verzicht auf Gewalt verpflichtet fühlt - und dieses Verständnis gilt über das eigene Verhalten hinaus.

Bereits die erste Greenpeace-Aktion 1971 richtete sich gegen die militärische Nutzung der Atomenergie als Teil des gewaltfreien Kampfes für eine atomfreie Zukunft. Auch in der Folge hat sich Greenpeace für internationale Abrüstung und für die Entmilitarisierung der Meere engagiert.

Umweltprobleme zu bewältigen, heißt für uns auch, friedenspolitische Ziele mit zu berücksichtigen. Greenpeace bekennt sich zur friedlichen Lösung von politischen Konflikten und zu einer internationalen Friedensordnung, beruhend auf den Prinzipien der UN-Charta und des Völkerrechts.

Jeder Krieg ist auch eine ökologische Katastrophe. Und jedes Umweltproblem birgt die Gefahr internationaler Konflikte bis hin zum Krieg. Viele Kriege haben schwerwiegende ökologische Probleme verursacht. Die Wasserknappheit und Wasserverschmutzung im Nahen Osten und Afrika können zukünftig zu blutigen Konflikten führen.

Gewalt und Krieg widersprechen dem Ethos von Greenpeace fundamental. Als wichtigste Aufgabe von Politik begreift Greenpeace, Kriege zu verhindern. Denn Krieg ist das Ende von Dialog und Entwicklung, Krieg ist immer ein Offenbarungseid der Politik.

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