Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Mit dem Schiff für den Frieden

Rainbow Warrior in Nahost

Das Greenpeace-Flaggschiff Rainbow Warrior hat am Mittwoch Istanbul mit der Botschaft Peace now! (Frieden jetzt!) in Richtung Libanon und Israel verlassen. Die Friedensbotschaft - auf einem 10 mal 20 Meter großen Transparent - ist von der Küste aus zu lesen. Greenpeace ruft damit zum Frieden in der Region und in der Welt auf.

  • /

Mit der Fahrt der Rainbow Warrior wendet sich Greenpeace gegen die Eskalation der Gewalt zwischen Israel und dem Libanon. Denn der Weg zum Frieden kann niemals ein gewalttätiger sein. Deshalb wendet sich Greenpeace in jedem Teil der Welt gegen Krieg und Gewalt.

Nur der friedliche Dialog und die Kooperation zwischen den verschiedenen Nationen und Menschen eröffnen die Möglichkeit eines dauerhaften Friedens. Auch durch die Arbeit in Nahost zeigt Greenpeace auf, dass eine friedvolle Zusammenarbeit in der Region möglich ist.

In den Kampagnen der Greenpeace-Mittelmeer-Büros zu Meeren, Energie, Abrüstung oder der Kampagne für einen atomwaffenfreien mittleren Osten arbeiten Menschen aus Israel, dem Libanon, Malta und der Türkei an gemeinsamen Zielen. Damit zeigen sie konstruktiv den Weg zu mehr Sicherheit und Stabilität in der Region auf. Vor der Abfahrt aus Istanbul ersuchte Greenpeace die türkische Regierung, alles Erforderliche zu tun, um den Konflikt in Nahost schnell zu beenden und den Frieden in der Region herzustellen.

Die Rainbow Warrior ist seit Mitte Juni auf einer dreimonatigen Expedition durch das Mittelmeer unterwegs. Mit Wissenschaftlern aus der Region verschafft sich die Crew eine Übersicht über die Wal- und Delfinpopulationen im Mittelmeer. Die Aktivisten dokumentieren nicht nur die Schönheit der Region, sondern gehen auch aktiv gegen deren Zerstörung vor.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Wetterextreme weltweit und ihre Folgen

Die Welt erwärmt sich, Wetterextreme nehmen weltweit an Häufigkeit und Heftigkeit zu. Das wird nicht ohne Folgen bleiben: Auch Hunger, Konflikte und Flucht werden mehr werden. 

Falsch investiertes Geld

In Kiel soll ein Kriegsschiff exportiert werden, dass in Israel Gasfelder sichern soll. Gegen diesen Klimawahnsinn protestieren deutsche und israelische Greenpeace-Aktive.

Nie wieder

Vor 76 Jahren zerstörten Atombomben Hiroshima und Nagasaki. Mit einer Simulation zeigen Greenpeace-Gruppen, was solche Bomben in deutschen Städten anrichten würden.