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Dauerausstellung bei Greenpeace Deutschland

Umweltschutz zum Anfassen

Mit dem Umzug in die Hamburger Hafencity ändert sich für Greenpeace nicht nur die Adresse: Ab sofort können Besucher unsere Umweltschutzorganisation in einer multimedialen Dauerausstellung erleben. Das ist bisher einzigartig in der Greenpeace-Welt. Aktuelle Kampagnen, errungene Erfolge und spektakuläre Aktionen - das können die Besucher entdecken, wenn sie das Foyer der Greenpeace-Zentrale betreten.

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Den eigenen Kleiderschrank unter die Lupe nehmen, einen Blick in den Kühlschrank werfen oder selbst ins Schlauchboot steigen: Das ist Teil der Greenpeace-Welt, die jetzt auch Besucher in der Hafencity erleben können. Originalexponate von Aktionen sind hier ausgestellt, Greenpeace-Experten berichten von ihrer Arbeit und nehmen die Besucher mit in eine vielfältige und lebendige Ausstellung.

Sechs Meter hoch ragt das höchste Exponat der Ausstellung ins Atrium. Es ist ein Totempfahl, ein Geschenk des Nuxalk-Stammes aus dem kanadischen Great Bear-Regenwald. 1999 kamen Stammesmitglieder nach Deutschland, um mit Greenpeace für die Rettung ihrer bedrohten Heimat zu demonstrieren. Auf einer Tour durch 15 deutsche Städte schnitzten und bemalten sie den Pfahl aus dem Stamm einer Rot-Zeder. Das jahrelange Engagement der Nuxalk und Greenpeace-Aktivisten hat sich gelohnt: 2006 wurden rund ein Drittel des Regenwalds unter Schutz gestellt und FSC-zertifiziert.

Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit der legendären "MS Beluga" – genauer gesagt mit ihrer Brücke, die in den Empfangstresen integriert ist. Das ausgediente Greenpeace-Aktionsschiff war 20 Jahre auf Europas Flüssen unterwegs.

Herzstück der Ausstellung ist eine etwa 100 Quadratmeter große begehbare Weltkarte, die mit QR-Codes versehen ist. Mit einem Tablet-Computer in der Hand wandert man von Ort zu Ort, scannt die QR-Codes ein und kann sich so jeweils eine kurze Bildergeschichte über weltweite Greenpeace-Erfolge ansehen.

Greenpeace wäre nicht Greenpeace, wenn es nicht auch ein echtes Schlauchboot im Atrium gäbe. Nachdem es seinen Dienst bei Greenpeace-Aktionen beendet hat, ist es nun als Exponat zu betrachten - und natürlich auch zu besteigen.

Mitmachen erwünscht!

Die Besucher können auch selbst aktiv werden: Überall in der Ausstellung finden sich Anregungen zum Mitmachen. Die aktuellen Kampagnen werden durch Online-Aktionen oder Unterschriftensammlungen angespornt. So kann jeder Besucher selbst etwas zum Schutz der Umwelt beitragen und Greenpeace unterstützen. Auch finden Besucher Tipps, wie sie Umwelt und Klima in ihrem Alltag schützen können.

Für die Ausstellung hat Greenpeace bereits genutzte Materialien mit ökologisch vertretbaren kombiniert. Sie wurden zuvor eingehend auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Ab dem 1. November ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Die neue Anschrift von Greenpeace e.V. seit dem 23. September 2013: Hongkongstraße 10, 20457 Hamburg. Zugang zur Ausstellung über die Elbarkaden.

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