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Sumatra: Hilfe für abgeschnittene Regionen

Seit über einem Monat ist das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior mit seiner Crew in der Tsunami-Katastrophenregion vor Sumatra. Für die Organisation Action Against Hunger - Aktion gegen Hunger (AAH) hat die Rainbow Warrior gerade eine Schiffsladung Reis nach Teunom gebracht. Der Ort ist auf dem Landweg nicht mehr erreichbar. Es hat mangels Maschinen noch fast keine Aufräumarbeiten in der Stadt gegeben.

Seit Sonntag ist die Rainbow Warrior dort, doch das Entladen wurde zunächst durch starken Seegang behindert. Viele Helfer sind seekrank geworden. Ein weiteres Problem sind die geringen Lagermöglichkeiten an Land. Jetzt wird in einem kleinen Dorf in der Nähe von Teunom ein neues Zelt errichtet, um Nahrungsmittel lagern zu können. Sechs Greenpeacer von der Rainbow Warrior unterstützen AAH beim Aufbau, denn die Zeit drängt: Es hat zu regnen begonnen an der Westküste Sumatras.

Greenpeace unterstützt im Katastrophengebiet verschiedene Hilfsorganisationen und stellt ihnen Arbeitskraft und Logistik zur Verfügung. Auch fünf Wochen nach der Flutkatastrophe ist die Region Aceh im Norden Sumatras so stark zerstört, dass ungewöhnliche Wege der Hilfe beschritten werden müssen. Gerade die Orte an der Westküste von Aceh sind teilweise nur von See aus zu erreichen. (us)

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