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Mitentscheiden - der Wahlkompass Umweltpolitik hilft

Im September ist Bundestagswahl, soviel steht fest. Was für viele weniger klar ist: Wohin mit dem Kreuz? In den wortreichen Wahlprogrammen der Parteien fehlen klare Antworten zu konkreten Fragen. Umweltschutz wollen irgendwie alle. Aber worin unterscheiden sie sich? Greenpeace hat gefragt, die Spitzenkandidaten haben geantwortet. Herausgekommen ist der Wahlkompass Umweltpolitik. Eine Hilfe für all jene, die mit ihrer Wahl auch ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz setzen wollen.

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Umwelt- und Klimapolitik sind längst keine ökologischen Nischenthemen mehr. Politik und Öffentlichkeit starren auf die Wirtschaftskrise, obwohl die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Klimawandels weitaus schlimmer sein werden, sagt Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace. Vor allem beim Thema Klimaschutz und Energieversorgung aber scheuen sich einige Politiker, ihren Wählern unbequeme Wahrheiten mitzuteilen und unpopuläre Positionen zu vertreten. Die Wähler sollten sehr genau prüfen, ob die Partei ihrer Wahl wirklich zukunftsfähige Konzepte bietet.

Sollen in Deutschland neue Kohlekraftwerke gebaut werden? Sollen die deutschen Atomkraftwerke länger laufen als vereinbart? Brauchen wir Gentechnik in der Landwirtschaft? Muss es auf Autobahnen ein Tempolimit geben? Im Ganzen: Wie ernst ist es den Parteien mit dem Klima- und Umweltschutz?

Befragt wurden die Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Renate Künast und Oskar Lafontaine. Lediglich Bundeskanzlerin Merkel (CDU) lehnte es ab, persönlich zu antworten. Für die CDU bezog Generalsekretär Pofalla Stellung. So finden sich in dem Wahlkompass Antworten auf 21 Fragen aus den Themenfeldern Umwelt und Wirtschaft, Klimawandel, Atomenergie, Verkehr, Urwaldschutz, Meeresschutz und Landwirtschaft. Schön strukturiert werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Parteipositionen nebeneinander aufgezeigt, so dass jeder Bürger persönlich vergleichen kann.

Blickt man in die Wahlprogramme der Parteien, sind alle irgendwie für Klima- und Umweltschutz. Bei genauerem Nachfragen aber wird deutlich, dass es erhebliche Unterschiede gibt, so Krug. Die Bundestagswahl im Herbst ist eine Richtungswahl. Die Entscheidung der Wähler wird auf Jahre hinaus festlegen, wie es in Deutschland mit dem Klimaschutz, mit den Atom- und Kohlekraftwerken, mit dem Naturschutz oder mit der Gentechnik auf dem Acker weiter geht.

Im Wahlkompass gibt es zu jedem Kapitel eine kurze Einführung mit wichtigen Grundinformationen über das jeweilige Thema. Er erscheint in einer Auflage von 100.000 Exemplaren und kann bei Greenpeace direkt unter der Telefonnummer 040 - 30618-0 bestellt werden. Als Download finden Sie ihn im Anhang.

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