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Hilfsgüter erreichen Krueng Raya

Mit dem Schiff Rainbow Warrior unterstützt Greenpeace die Organisation Ärzte ohne Grenzen bei ihrer Hilfsarbeit nach der Flutkatastrophe in Nord-Sumatra. Derzeit ist es an der Nordspitze Sumatras unterwegs. Am Donnerstag bei Sonnenaufgang erreichte die Rainbow Warrior Krueng Raya, konnte aber zunächst nicht in den Hafen einlaufen.

Auch in Krueng Raya, einer Stadt knapp östlich von Banda Aceh, hat die Flutwelle großen Schaden angerichtet. Von den drei Anlegern im Hafen sind zwei mehr oder weniger zerstört. Dort konnte das Greenpeace-Flaggschiff nicht anlegen. Der Tsunami hatte Lastwagen in die Lagerhallen der Anleger gespült. Andere LKW landeten im Hafenbecken und blockieren nun Teile davon.

Da noch zwei andere Schiffe sich zur selben Zeit dem Hafen näherten, wies die Polizei die Rainbow Warrior an, zu warten. Es können dort derzeit nur wenige Schiffe gleichzeitig anlegen. Erst als eine Fähre den Hafen um 14 Uhr wieder verlassen hatte, konnte endlich mit dem Be- und Entladen des Schiffes begonnen werden.

Zum Abschied sagte der Hafenmeister, auch er hat seine Frau bei der Katastrophe verloren, dass die Rainbow Warrior jederzeit im Hafen willkommen sei - sofern der Platz zum Anlegen vorhanden sei.

Das nächste Ziel der Rainbow Warrior ist Meulaboh an der Nordwestküste Sumatras, wo die nun geladenen Hilfsgüter dringend benötigt werden. Dort wird das Schiff voraussichtlich gegen Freitag Mittag eintreffen. (us)

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