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Greenpeace wird 30!

Greenpeace ist heute 30 Jahre alt geworden. Gefeiert haben wir aber ab Ende August. Bis Anfang Oktober haben wir insgesamt sieben Städte in Deutschland besucht, um all denjenigen Danke zu sagen, die uns unsere Arbeit überhaupt ermöglichen: Den Förderern, den ehrenamtlichen Greenpeace-Gruppen und allen Menschen, die sich für Greenpeace interessieren.

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Es gab Ausstellungen, Klettervorführungen, Schlauchbootfahrten (wenn der Veranstaltungsort am Wasser lag), Kinderschminken ... Und in Hamburg konnten die Besucher sogar in Überlebensanzüge steigen und sich auf dem Wasser treiben lassen. Sabine Falkenberg, Projektleiterin, beschreibt, wie sie die Geburtstagstour erlebt hat.

Online-Redaktion:Ausstellungen aufbauen, Schlauchboote zu Wasser lassen, Vorträge vorbereiten. Das Programm in jeder Stadt war voll. Wer hat das alles gemacht?

Sabine Falkenberg:Neben unserem Kernteam hatten wir auch ein tolles Auf- und Abbau-Team, das uns hervorragend unterstützt hat. Auch die Ehrenamtlichen aus den regionalen Greenpeace-Gruppen waren eine ganz große Hilfe. Ich bin beindruckt, dass so viele Menschen bereit sind, uns in ihrer Freizeit zu unterstützen: Sei es beim Auf- und Abbau, durch fachlich kompetente Vorträge, als kompetente Gesprächspartner für die Besucher, ihre freundliche und geduldige Unterstützug beim Klettern und Schlauchbootfahren.

Von den Gruppen wiederum gab es die Rückmeldung, dass es sie sehr gefreut hat, dass die Veranstaltung in ihrer Stadt stattgefunden hat. Das war sehr motivierend.

Und es haben natürlich viele hauptberufliche Kollegen aus Hamburg unser Organisationsteam unterstützt. Menschen aus den verschiedensten Arbeitsbereichen - wie zum Beispiel Aktivisten, Kampaigner und viele Kollegen aus dem Greenpeace Deutschland-Büro - haben mit ihren Fähigkeiten harmonisch ihren Teil zum Gelingen der Tour beigetragen.

Online-Redaktion:Was war besonders toll oder beeindruckend?

Sabine Falkenberg:Ich bin beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft, dem Engagement und der Freude, die wir von den Ehrenamtlichen in allen sieben Städten erfahren haben.

Ich war auch beeindruckt von dem unglaublich positiven Feedback der Besucher. Sei es, dass sie ihre Rückmeldung sofort und unmittelbar gaben oder im Anschluss an unseren Besuch per E-Mail, Anruf, Brief, Foto, die ihren begeisterten Besuch dokumentierten - die Formen waren unglaublich vielfältig! Wir haben selbstgemalte und gebastelte Glückwünsche erhalten, die eine wahre Freude sind.

Schön ist auch, dass die Idee, Greenpeace zu den Menschen zu bringen, grundsätzlich so gut funktioniert hat! Sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern. Bei den Besuchern und bei den ehrenamtlichen Gruppen kam es sehr gut an, dass so viele hauptberufliche Kollegen in den Städten dabei waren. Viele Besucher haben sich freudig darüber geäußert, dass wir zu ihnen in die Nähe gereist sind und sie damit die Gelegenheit hatten, hinter die Kulissen von Greenpeace bei sich zu Haus zu blicken.

Es gab viele leuchtende Kinderaugen und strahlende Gesichter nach dem Schminken, Bannermalen, Buttonsmachen, Schlauchbootfahren und Klettern.

Online-Redaktion:Hast Du auch etwas Neues über Greenpeace gelernt?

Sabine Falkenberg:Ich habe erfahren, welch großes Maß an Zusammenhalt, Verlässlichkeit und Wissen es gibt. Und dass es doch mehr Menschen gibt als ich dachte, die bereit sind, sich für den Umweltschutz zu organisieren und zu engagieren - und das in allen Altersklassen!

Und ich habe erfahren, dass es auch für Greenpeace intern gut war, sozusagen eine bereichsübergreifende Veranstaltung zu machen. Dass die unterschiedlichen Experten nicht nur für ihr Thema arbeiten, sondern alle gemeinsam Greenpeace darstellen.Und wann reden wir sonst über unsere Erfolge und die Vielfalt unserer Arbeit? Die Rückmeldung von einigen Kollegen war, dass das auch für sie sehr motivierend war.

Online-Redaktion:Gab es bestimmte Faktoren, die es manchmal besonders herausfordernd gemacht haben?

Sabine Falkenberg:Die unterschiedlichen räumlichen Begebenheiten, die wir durchplanen mussten. Und natürlich das Wetter: Ein Faktor, den wir leider nicht beeinflussen konnten. Wir kamen mehrmals bei grauem Himmel an unserem Veranstaltungsort an, haben bei Nieselregen aufgebaut - und am nächsten Tag bei strahlendem Wetter die Veranstaltung durchgeführt. Gutes Wetter macht die Outdoor-Aktionen einfacher und motiviert mehr Besucher. Das wäre bei schlechterem Wetter eine größere Herausforderung gewesen.

Online-Redaktion: Und privat? Was ist Dir da wichtig?

Sabine Falkenberg: Mein Mann, meine Freunde, meine Familie UND mein Beruf, der mich ausfüllt und mir viel Freude macht! Ich reise gern und viel und ich überzeuge Menschen gern, dass Freude an (Natur-) Schönheit, deren Erhalt und ein gutes Leben hervorragend mit einer ökologisch korrekten Haltung zusammenpassen. Ich mag schöne Stimmen, die gut vorlesen können und das virtuose Spiel mit Sprache. Ich schlage oft und gern die Brücke zwischen Hardcore-Ökos und Normalos.

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