Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Greenpeace-Label für Pololo-Lauflernschuh

Greenpeace hat am Donnerstag den Lauflernschuh Wal Moby der Firma Pololo mit dem Greenpeace-Produktlabel ausgezeichnet. Der Kinderschuh des Berliner Unternehmens wird besonders ökologisch und sozial verträglich produziert.

Die Umweltorganisation vergibt das Qualitäts-Label nur an Produkte, die höchsten Anforderungen an Umwelt- und Gesundheitsschutz gerecht werden. Pololo verarbeitet für das Modell Wal Moby nur hochwertiges, pflanzlich gegerbtes und nicht wie üblich chromgegerbtes Nappaleder. Die Schuhe werden in Deutschland hergestellt und sind auch für Allergiker geeignet, weil auf den Einsatz von Chromsalzen verzichtet wird. Dadurch entstehen bei Produktion und Entsorgung keine giftigen Rückstände. Die Tierhäute, die nur von deutschen Bauernhöfen stammen, werden weder für den Transport zur Gerberei noch nach dem Gerben chemisch behandelt. Der Versand erfolgt in Recyclingkartons.

Harald Garzke, Prokurist bei Greenpeace Media, erklärt: Wir haben uns bei einem Besuch der Werkstatt und der Gerberei davon überzeugt, dass die Arbeit von Pololo unseren hohen ökologischen und sozialen Anforderungen für die Vergabe des Greenpeace-Labels entspricht. Mit dem Kauf eines Wal Moby wird zudem direkt der Umweltschutz unterstützt: 4,5 Prozent des Verkaufspreises gehen an Greenpeace. (ang)

Weiterführende Publikationen zum Thema

Jahresbericht 2019

Greenpeace legt jedes Jahr seine Bücher offen, um nachzuweisen, dass die Gelder ausschließlich für die in der Satzung festgelegten Zwecke eingesetzt werden.

Mehr zum Thema

”Wir wollen den Systemwechsel”

Greenpeace-Vorstand Martin Kaiser über die Chancen, in der Zukunftskommission wichtige Weichen für die Landwirtschaft zu stellen - und die Lehren aus dem Kampf um den Kohleausstieg.

Kein Platz für Hass und falsche Fakten

Greenpeace Deutschland schließt sich einem internationalen Aufruf an und wird für den Rest des Monats Juli kein Geld für Inhalte auf Facebook und Instagram ausgeben.

Black Lives Matter

Schweigen ist keine Option. Ein Satz, der für uns alle gelten muss, findet Stephanie Töwe von Greenpeace. Sie fordert Solidarität mit der Black-Lives-Matter-Bewegung.