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Einen Regenbogen kann man nicht versenken

Mit einem großen Regenbogen für den Frieden und einem menschlichen Peacezeichen demonstrierten am Sonntag mehr als 500 Greenpeace-Aktivisten aus 21 Ländern am Pariser Eiffelturm gegen Gewalt und gegen die weltweite nukleare Aufrüstung. Sie gedachten der Opfer der Bombenanschläge von London und erinnerten gleichzeitig an den französischen Anschlag auf das Greenpeace-Flaggschiff Rainbow Warrior vor genau 20 Jahren.

Am 10. Juli 1985 sank die Rainbow Warrior im Hafen von Auckland/Neuseeland, nachdem Taucher im Auftrag der französischen Regierung zwei Sprengladungen am Rumpf explodieren ließen. Der Greenpeace-Fotograf Fernado Pereira ertrank dabei. Die Rainbow Warrior war auf friedlicher Protestfahrt gegen französische Atombombentests im Südpazifik.

Heute präsentieren wir ein Symbol der Hoffnung für den Frieden. Wir stehen hier für alle, die unsere Vision einer Welt teilen, in der Diplomatie und Großmut die gewählten Mittel sind, um Mensch und Umwelt zu schützen, nicht Angst und Bombenterror, sagt Yannick Jadot von Greenpeace Frankreich.

Während der letzten 20 Jahre haben die Staaten der Welt die Chance verpasst, nach dem Ende des Kalten Kriegs einen dauerhaften Frieden einzuleiten. Stattdessen werden heute Kriege um Öl geführt und die Ausgaben für die nukleare Aufrüstung steigen weltweit stetig an. Seit 1945 haben allein die USA rund sechs Billionen Dollar (6.000.000.000.000!) für ihre nuklearen Waffenprogramme ausgegeben, rund 1.000 Dollar für jeden heute lebenden Erdbürger.

An diesem Tag trauert Greenpeace um all jene, die durch Anschläge getötet wurden. Wir fordern die Mächtigen dieser Welt auf, ihr Augenmerk nicht mehr auf die Beschaffung von eigenen Massenvernichtungswaffen zu richten, sondern sich für einen grünen und friedlichen Planeten einzusetzen, sagt Mike Townsley von Greenpeace International.

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