Cristian d'Alessandro: "Die Kampagne ist nicht beendet"

Die Fahrt auf der Arctic Sunrise für die Arktis-Kampagne war schon die zweite Tour des 32-jährigen auf einem Greenpeace-Schiff. Sein Ehrenamt erfüllt er mit Hingabe für die Umwelt. An Gazprom und Shell hat er eine unmissverständliche Botschaft.
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"Hier wären wir. Wir haben es geschafft", freute sich Cristian, als er am 27. Dezember in Italien ankam - nach der Haft in Russland als Teil der Arctic 30. Wenig später schloss er seine Familie in die Arme. "Ich werde den Millionen Menschen weltweit immer dankbar sein, die uns während dieser drei Monate unterstützt haben!"

Cristian hat Biotechnologie in Neapel studiert. Über sein ehrenamtliches Engagement stieß er dort zu Greenpeace und wurde im Jahr 2010 Freiwilligen-Koordinator für die Aktivitäten der lokalen Gruppe.

Laut der italienischen Zeitung La Gazetta del Mezzogiorno kommentierte Cristian das Ende der "Arctic30-Affäre" mit gemischten Gefühlen: "Ich sage zu Gazprom, Shell und den anderen Firmen, die in der Arktis nach Öl bohren wollen, dass diese Kampagne hier nicht beendet ist. Und sie wird nicht enden, bis das fragile Ökosystem, das so wichtig für das Klima unseres Planeten ist, geschützt wird."

Zum Weiterlesen:

Die Chronologie der Arctic 30

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