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Neue Multivisionsshow

Europas wilde Wälder

Uralte Buchen, dichtes Unterholz, federnder Boden - ganz Europa war einmal von dichten Urwäldern überzogen. Markus Mauthe hat die wenigen Gebiete unseres Kontinents aufgespürt und fotografiert, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben. In seiner Mulitvisionsshow "Europas wilde Wälder" kombiniert er Fotos, Musik, Geschichten und Information zu einem Erlebnis. Lassen Sie sich in die Zeit entführen, bevor wilde Wälder bewirtschafteten Feldern weichen mussten.

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Zweieinhalb Jahre ist der Fotograf Markus Mauthe für Greenpeace durch Europa gereist. Von seinen vielen Erlebnissen berichtet er ab November auf seiner Tournee durch Deutschland. Europas wilde Wälder führt den Besucher von Deutschland bis zum Ural.

Die Urwälder, die heute nur noch bruchstückhaft in der von Menschen geschaffenen Kultur- und Industrielandschaft, existieren, setzt Mauthe wie ein großes Puzzle zusammen. Dabei offenbart sich eine ungeheure Vielfalt und Schönheit: unberührte Waldgebiete durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Graueule auf die Jagd begibt.

Mauthe möchte sein Publikum nicht nur für die Natur begeistern. Er will auch zeigen, wie sich jeder Einzelne in seinem Alltag mit einfachen Mitteln für die Natur einsetzen und aktiv zum Klimaschutz beitragen kann. Er hofft, dass er mit seiner Tour mehr Menschen bewusst machen kann, wie dringend nötig es ist, unsere Umwelt zu schützen.

Ob Mauthe von deutschen Urwaldresten vor unserer Haustüre erzählt oder von seinen Begegnungen mit Wölfen in Finnland - seine Leidenschaft für die Wildnis ist deutlich zu spüren. Die hat ihn gepackt, als er im Alter von 20 Jahren mit dem Fahrrad durch Neuseeland gefahren ist und sie hat ihn nicht mehr losgelassen.

Im Laufe der Jahre rückte bei mir ein Thema in den Mittelpunkt, erzählt er heute. Wie wir Menschen mit dieser Erde umgehen, hat mir immer weniger gefallen. Denn wohin sich mein Blick auch richtete, überall sah ich Veränderungen zum Negativen. Deshalb stellte er sein Talent in den Dienst des Naturschutzes. Vor sieben Jahren entwickelte er ein Medienkonzept zum Thema Urwald und wandte sich damit an Greenpeace. Seither arbeitet er eng mit der Umweltschutzorganisation zusammen.

Extra für die Multivisionsshow komponierte Musik von Kai Arend und eine Großleinwand erzeugen eine Atmosphäre, der man sich nicht so leicht entziehen kann. Ab November 2010 tourt er zwei Jahre durch Deutschland. Die ersten 95 Stationen stehen schon fest. Hier finden Sie Bilder, Videos und alle Termine.

 

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