Taten statt warten! Wie es gelingen kann, zeigen Schulen und bemerkenswerte Engagierte

Schools for Earth – Empower Youth

Auf der Weltklimakonferenz in Bonn wird eine Transformation hin zu aktivem Klimaschutz und zukunftsfähigem Handeln verhandelt. Aber wie soll diese konkret aussehen? Die jüngere Generation und aktive Lehrkräfte zeigen mit einem ungeheuren Einsatz, wie Klimaschutz sowie zukunftsfähiges, nachhaltiges Handeln erlebbar und (be-)greifbar umgesetzt werden kann.

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Viele Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler haben schon lange den Wunsch, Schule zu verändern, umzugestalten und Schulen auf die neuen Herausforderungen unserer Zeit auszurichten. Dank hochengagierter Menschen bringen Schulen Klimaschutz und Klimagerechtigkeit voran. Ob selbstgebaute Solarfahrzeuge, Videoschaltungen mit Schüler*innen von den Fidschi-Inseln oder Bio-Mensen – wenn es ums Klima geht, gibt es keine Grenzen. Die Schüler*innen setzten sich aktiv mit ökologischen oder partizipativen Themen auseinander und übernehmen Verantwortung für ihre Zukunft. Hier folgen Good Practice Beispiele von bemerkenswerten Aktionen, Projekten und Ideen.

Elisabethschule Osnabrück:
Wir schützen, was wir schätzen!

In unterschiedlichen Gruppen beschäftigten sich die Schüler*innen der Elisabethschule in Osnabrück eine Woche lang mit dem Thema Klimawandel, seinen Folgen und damit, wie man schon mit wenig Mühe etwas dagegen tun kann. Anhand spannender Experimente, Aufgaben und Ausflüge lernten die Schüler*innen beispielsweise den richtigen Umgang mit Wasser, aus alten Kleidern Neues zu gestalten und wie man am besten Energie sparen kann. Mehr dazu hier.

Doch nicht nur in der Projektwoche sind die Schüler*innen für das Klima aktiv. Bei der Ausbildung zu Energiemanager*innen lernen einige Kinder viele spannende Dinge über den Klimawandel und nehmen danach eine Multiplikator*innenrolle ein. Bei dem Projekt "Zu Fuß zur Schule", das seit 2013 in jedem Herbst über vier Wochen durchgeführt wird, geht es darum, dass möglichst viele Kinder der Elisabethschule mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Bus zur Schule kommen. Für jeden Weg ohne Auto dürfen die Schüler*innen einen Stein in ein Glas werfen. So ist am Ende gut sichtbar, wie viele Schulwege ohne Auto zurückgelegt wurden. Infos dazu hier.

Staatliches Wiedtal-Gymnasium Neustadt:
Energierebellion

Wiedtal-Gymnasium Neustadt: EnergierebellionSchüler*innen der Jahrgangsstufe 12 rufen eine Energierebellion ins Leben. Was wird zum Thema Energiewende unternommen - z.B. in der eigenen Schule, öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde, heimischen Firmen oder dem eigenen Zuhause?

Interviews und Versuche mit Messgeräten zeigen den unterschiedlichen Arbeitsgruppen des Wiedtal-Gymnasiums, was schon getan wird und noch getan werden kann. Denn schon mit einfachen Mitteln kann sehr viel Energie gespart werden. Dazu erarbeitete die Gruppe „Jeder bei sich zu Hause“ einen Infoflyer, der die Schüler*innen weiterhin zum Energiesparen anregt.

Und nicht nur das! Aus dem Projekt heraus gründete sich an der Schule eine AG, die sich weiterhin mit der Umsetzung der Ziele und mit dem Thema beschäftigt. Weitere Infos dazu hier.

Staatliches Wiedtal-Gymnasium Neustadt:
Regionale Unternehmen unter der Lupe

Schüler*innen nehmen in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ die Energiebilanzen regionaler Unternehmen unter die Lupe. Dafür gehen sie in die Betriebe, tragen Werte aus Bereichen wie Strom, Wärme, Dämmung, Einsparungen und vieles mehr zusammen und werten diese aus. So stellen sie heraus, was noch verbessert werden kann und geben wertvolle Tipps. Weitere Infos hier.

Maria-Montessori Gesamtschule Düsseldorf:      
"Schokofair - Stoppt Kinderarbeit!" Ein Kinderrechte-Projekt von Kindern für Kinder

Für Schokolade schuften in Ghana und der Elfenbeinküste Kinder auf Kakaoplantagen. Grund dafür ist die große Armut der Kakaobauern, die sich keine erwachsenen Erntehelfer*innen leisten können. Denn obwohl die Konzerne immer mehr Gewinn machen, bekommen die Bauern & Bäuerinnen immer weniger für ihren Kakao.

Mit ihrer Idee für „nur 2 Cent mehr auf jede Schokolade" und für ein "Schoko-TÜV"-Gesetz im Bundestag machen die Schüler*innen der Montessori Schule Düsseldorf nicht nur auf das Problem der Kinderarbeit und Kinderversklavung bei der Kakaoherstellung aufmerksam, sie kämpfen auch aktiv dagegen.

Mehr noch: Kürzlich wurde aufgedeckt, dass in der Elfenbeinküste große Gebiete des Regenwaldes für den Kakaoanbau illegal gerodet werden. Die Schüler*innen von Schokofair meinen: Das geht gar nicht! Sie initiieren eine Sternfahrt für Kinderrechte im April 2018 anlässlich des Welt-Kakao-Kongresses in Berlin. Wer macht mit? Mehr Infos dazu hier.

Friedrich-Ebert-Stiftung:      
Prima Klima? 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Prima Klima?Die Welt ist noch nicht gerettet, aber wie es doch noch gelingen könnte, haben über 30 junge Interessierte und Engagierte aus ganz Deutschland in der Ideenwerkstatt „Prima Klima?“ erarbeitet.

Am 13. November 2017 wurde die junge Agenda zur Klimapolitik an die internationale FES-Delegation der UN-Klimakonferenz in Bonn übergeben. Auf der Abschlussveranstaltung wurde deutlich: Vernunft, Kreativität und Solidarität weltweit, aber auch zwischen den Generationen ist nötig, um den Klimawandel anzugehen.

Fünf junge Journalist*innen haben in Klimageschichten festgehalten, wie die Welt 2050 aussehen könnte, wenn die Ideen wirklich werden. Mehr dazu und auch einen Film zur Ideenwerkstatt hier.

Thomas-Strittmacher-Gymnasium St. Georgen (CoR-Schule):
Welt:Klasse in Kenia

„Die Menschen dort waren gastfreundlich, fröhlich, und vor allem glücklich. Glücklich mit all dem, was sie haben. Diese Lebenseinstellung würde ich mir auch für mich selbst wünschen.“ (Vivian Moosmann, Kenia, 2015)

Als Multiplikator*innen mit dem Welt:Klasse-Projekt ins Ausland: Nach China und Indien reisen dieses Jahr wieder Schüler*innen nach Kenia. Sie werden in städtische und ländliche Gebiete reisen, bei Einheimischen leben und arbeiten, Arbeitsaufträge für ihre Mitschüler*innen recherchieren und über ihre Erfahrungen berichten.

So soll die interkulturelle Kompetenz an den Club of Rome Schulen gestärkt werden. Mehr dazu hier.

Thomas-Strittmacher-Gymnasium St. Georgen (CoR-Schule):     
Plant for the planet

Mehrere hundert Bäumchen pflanzten Schüler*innen der 6. Klasse des Thomas-Strittmacher-Gymnasiums mit dem St. Georgener Förster im Rahmen der weltweiten Aktion „plant for the planet“.

Und das nicht genug, nur wenig später nahmen sie an der Stadt- und Waldputzaktion teil, bei der sich sechs Schulen bereit erklärt hatten, mit rund 620 Schüler*innen das Stadt- und Waldgebiet zugeteilter Bezirke zu säubern. Dabei kamen mehrere Säcke mit Kunststoffen, Alu, Folien, Glas, Hundekottüten, Kartons uvm. zusammen. Mehr dazu hier.

Internationale Gesamtschule Heidelberg:   
Zum 6. Mal als Öko-Auditschule anerkannt

An der IGH kämpfen Schüler*innen, Lehrkräfte, Eltern und das Schulpersonal Hand in Hand für einen besseren Umgang mit der Umwelt. Seit der ersten unabhängigen EMAS-Zertifizierung 1999 (Environmental Management Auditing Scheme) wurde die Schule nun zum sechsten Mal ausgezeichnet.

Im Schulalltag soll mit dem aktuellen Nachhaltigkeitsprogramm die Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Energieeffizienz, Müllvermeidung, Ressourceneinsparung, Materialbeschaffung, Mobilität und gesunde Ernährung verbessert werden. Mehr Infos dazu hier

Martin-Luther-Schule Herten:      
Das 4 Säulen Energiesparprogramm

Martin-Luther-Schule HertenEine Schule läutet den Wandel ein - mit dem Bau der thermischen Solaranlage hat die Martin-Luther-Schule die 4. Säule ihres Energiesparprogrammes erfüllt.

Die Solaranlage dient der Duschwassererwärmung in der eigenen Turnhalle. Säulen 1-3 beinhalten die Veränderung des Nutzerungsverhaltens, den Bau einer Regenwassernutzungsanlage und den Bau einer Photovoltaikanlage.

Weitere Infos hier.

Martin-Luther-Schule Herten: 
Der Daniel-Düsentrieb-Parcours

Martin-Luther-Schule HertenSchüler*innen testen erneuerbare Energien im Daniel-Düsentrieb-Parcours. An verschiedenen Stationen können sie forschen und Neues entdecken.

Vom Fahren mit einem Solarauto zum Erwärmen von Lebensmitteln mit dem Solarkocher – die Verwendung der Sonnenenergie wird in diesem Stationslauf für alle erfahrbar. Weitere Infos hier.

St. Dominikus Gesamtschule Kalrsruhe:    
Engagiert für den Klimaschutz

Das St. Dominikus Gymnasium setzt sich engagiert für Klimaschutz ein. Der Einsatz reicht von Fahrradaktionstagen über nachhaltiges Kochen bis zu ganzen Umwelttagen.

Seit dem Beginn des Projekts „Energie und Umwelt“ im Jahre 2000 wurde die Schule inzwischen mit über zwanzig Umweltpreisen ausgezeichnet. Schüler*innen, Lehrkräfte, Schulleitung und Eltern ziehen an einem Strang und zeigen den Weg, wie aktiver Klimaschutz im schulischen Alltag gelingen kann. Mehr Infos hier.

Ferdinand-Porsche-Gymnasium Zuffenhausen:
Klimawandel zum Anfassen

Mit der Ausstellung „Klimawandel zum Anfassen“ klärte die Klima AG des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums im Rathaus Stuttgart 2008 über Klimawandel und Klimaschutz auf. Seither kann die Wanderausstellung ausgeliehen werden und wurde somit schon an vielen verschiedenen Orten gezeigt. Die Thematik wird durch die Ausstellungsobjekte und kleine Experimente, die von den Besucher*innen selbst ausgeführt werden, begreifbar und erlebbar. Ganz besonders ist dabei, dass meist Schüler*innen der Klassenstufe 10 andere Schulklassen und interessierte Personen durch die Ausstellung führen. Mehr Infos hier.

Umweltlernschule+ Niederzissen: 
Abfallwirtschaft, nachhaltige Energienutzung und Forstwirtschaft miteinander verknüpfen

An dem außerschulischen Lernort Umweltlernschule+ lernen die Schüler*innen in unterschiedlichsten Exkursionen, dass unsere Rohstoffe endlich sind und somit eine sinnvolle Ressourcenwirtschaft notwendig ist, dass der Klimawandel weit reichende Folgen haben kann und die Abfallwirtschaft wertvolle Beiträge zum Klimaschutz liefert und außerdem, dass die Effizienzsteigerung unseres Handelns entscheidet. Das Angebot gilt für alle Altersstufen und wird mit Materialien zur Vor- und Nachbereitung abgerundet. Mehr dazu hier.

Lessing Gymnasium Köln:
selbstproduzierter Strom aus erneuerbaren Energien

Lessing Gymnasium Köln: eigener Strom aus erneuerbaren EnergienDas Kölner Gymnasium spart nicht nur Strom, sondern produziert ihn sogar selbst!

Damit sorgen die Schüler*innen auch dafür, dass die Kinder eines kleinen afrikanischen Dorfs zur Schule gehen können. Die Hälfte des Geldes, das die schuleigene Solaranlage durch die staatliche Vergütung für den eingespeisten Strom erwirtschaftet, fließt in den Bau von zwei Schulen in Mali, inkl. Photovoltaik-Anlage und solarbetriebenem Wasserspeicher für das ganze Dorf. Mehr Infos hier.

Lernwerft Kiel (CoR-Schule):
Lernen und Forschen an Bord

Für jeweils zehn Tage tauschten Oberstufenklassen ihre gewohnten Klassenräume gegen einen Großsegler. Auf See forschten und lernten die jungen Erwachsenen an selbst entwickelten Fragestellungen. Ein guter Ort um Themen mit Bezug zum Meer und Küste anhand praktischer Forschungsarbeit zu behandeln. Doch nicht nur inhaltlich bietet ein Großsegler ganz besondere Möglichkeiten. Das Segeln selbst und das Zusammenleben an Board, bei dem man aufeinander angewiesen ist, fördert nicht nur die individuelle Persönlichkeitsentwicklung sondern leistet auch einen Beitrag zu Gruppenbildung. Mehr dazu hier.

Kranichschule Duisburg:
ESPADU – Energie Sparen an Duisburger Schulen

Kranichschule Duisburg: ESPADU AGDie ESPADU AG der Kranichschule ist für das Initiieren von Umweltaktionen verantwortlich. Für jedes Schuljahr entwickelt das Team gemeinsam einen Aktionsplan für Umweltschutz.

Mit dem Dicken Pulli Tag spart die Schule 12% Energie ein. An diesem Tag wird mit dicken Pullis, warmen Getränken und Bewegung der Senkung der Raumtemperatur um 2 Grad getrotzt. Die Schüler*innen besprechen und reflektieren an diesem Tag das Thema Energie.

Auch das Thema Plastikvermeidung wird an der Kranichschule groß geschrieben. Dazu hat jedes Kind eine Stofftasche mit dem Schullogo gestaltet, um Plastikmüll in Form von Plastiktüten zu vermeiden. Doch nicht nur Sparen und Vermeiden lernen die Schüler*innen. In Upcyclingaktionen, in denen z.B. Leuchten aus Einmachgläsern oder Geldbeutel aus Tetrapacks hergestellt werden, lernen die Schüler*innen den eigenen Müll in Nützliches umzuwandeln. Mehr Infos hier.

YoucoN:
Wir l(i)eben Zukunft

Greenpeace hat gemeinsam mit dem Bündnis ZukunftsBildung gefordert, dass die Jugend beteiligt wird, wenn es um ihre Zukunft geht. Die Bundesregierung folgte jetzt dieser Forderung. Zur Vorbereitung fand die erste youcoN statt, eine Jugendkonferenz im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Ob Workshops, Diskussionen oder Vorträge, Best-Practise-Cafés oder Projektwerkstätten - auf vielfältige Weise setzten über 100 Jugendliche sich mit der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinander und wählten den ersten Jugendbeirat auf bundespolitischer Ebene seit Bestehen unserer Demokratie. Zudem entwickelten sie Forderungen, Projektideen und Maßnahmen, um ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Mehr Infos bei Stiftung Bildung und unter youbox.jetzt.

SV-Bildungswerk:
Schule verändern und Klima schützen – die Klimabotschafter*innen

SV-Bildungswerk: Klimabotschafter*innenMit dem Projekt >SchuležKlimažWandel< unterstützt das SV-Bildungswerk Schüler*innen und ihre Vertretungen, damit sie ihre Ideen und Sichtweisen aktiv in Schule und Gesellschaft einbringen können. Dafür bilden sie Schüler*innen zu Klimabotschafter*innen aus, die von Schule zu Schule reisen um ihr Wissen auf Augenhöhe an andere Jugendliche weiter zu geben und Projekte vor Ort zu unterstützen. Denn voneinander lernt es sich am besten.

Außerdem wird im nächsten Schritt gemeinsam Lernmaterialien entwickelt, die es kommenden Schulgenerationen erleichtern soll, eigene Klimaschutz-Projekte umzusetzen und Klimaschutz-Wissen weiter zu geben.  Mehr Infos hier.

Christophorusschule Braunschweig (CoR-Schule):
Nachhaltigkeit von Schüler*innen für Schüler*innen

Ein ganzer Tag zum Thema Umwelt! An der Christophorusschule initiierten und planten Schüler*innen für Schüler*innen. Während am Vormittag die unterschiedlichsten kreativen Projekte wie die Verarbeitung von alter Kleidung zu neuer, die Gestaltung von Aufbewahrungsboxen aus Schuhkartons, von Musikinstrumenten, Etuis und Blumentöpfen aus Plastikverpackungen und Stofftaschen als Ersatz für Plastiktüten durchgeführt wurden, konnten am Nachmittag die Resultate den Eltern und weiteren Interessierten Besuchern präsentiert und verkauft werden.

Auch Kooperationen mit auswärtigen Organisationen wurden an diesem Tage angeboten. So brachten Mitglieder von „Cradle to Cradle“ den Schüler*innen das Konzept der Kreislaufwirtschaft nahe, während Greenpeace Braunschweig dazu einlud im Supermarkt über die Herkunft, Konsum bis hin zu vermeintlichen Biosiegeln von Lebensmitteln zu forschen. Mehr dazu hier.

Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer:
Nachhaltigkeit bewegt die jüngere Generation

150mal Protest71% der Jugendlichen begegnet Nachhaltigkeit in der Schule, doch nur 19% haben sich mit Zukunftsvisionen auseinandergesetzt und nur 5% haben langfristige Projekte.

Eine umfassende Bestandsaufnahme darüber, wie die jüngere Generation in Deutschland zu nachhaltiger Entwicklung steht, zeigt aber: Die Jugend will mitreden! Klimaschutz ist ganz und gar nicht egal!

92% sind für die Energiewende und 59% ist eigenes Engagement für Klimaschutz wichtig. Dafür geht die junge Generation mittlerweile auch andere Wege. Sie ist mehr online unterwegs, macht mehr selbstwirksame Aktionen und vermeidet zudem Müll, spart Energie im Haushalt und boykottiert Produkte. Mehr dazu hier.

Emile Montessori Schule München Ost (CoR-Schule):
Mit We4Tree die Umwelt schützen

Emile Montessori Schule: We4TreeDie Umweltorganisation We4Tree der Emile Montessori Schule schützt die Umwelt auf unterschiedlichste Art und Weise. Eine „Motor-aus“- Aktion fordert Autofahrer*innen am Bahnübergang auf, ihren Motor während der Wartezeit aus zu machen. Im „Ohne Laden“ gibt es Lebensmittel ganz unverpackt. Boxen zum Transport können selber mitgebracht oder vor Ort gekauft werden. Und beim „Emile-Trödel“ werden Spiele und Kleidungsstücke für wenig Geld verkauft, die vorher bei der Emile-Charity-Gruppe abgegeben wurden. Die Schule zeigt: es gibt so viele Möglichkeiten das Klima zu schützen! Mehr dazu hier.

Emile Montessori Schule München Ost (CoR-Schule):
Das SDG (Sustainable Development Goals) Glücksrad

Emile Montessori Schule: SDG GlücksradPremiere des  "SDG Glücksrad"  auf dem Kinder- und Jugendfestival  in München!  Bei rund 5.000 Besuchern und strahlendem Sonnenschein stellte die EMILE Montessorischule München Südost das neu gebaute Glücksrad mit Quizfragen zu den 17 Sustainable Development Goals vor.  Kleine und große Besucher*innen drehten begeistert - schnell bildete sich eine lange Warteschlange. Es gab nur Gewinner: Wissen über die Nachhaltigkeitsziele und einen umweltfreundlichen Bleistift konnten die Teilnehmer mitnehmen. Mehr Infos dazu hier.

Ernst-Mach-Gymnasium (Hürth):
„Wer Bildung will, muss Gesundheit fördern, und umgekehrt“ (H.Rolff)

Das Ernst-Mach-Gymnasium lehrt nicht nur, es macht es auch gleich vor. In der Schulmensa bekommen die Schüler*innen klimafreundliches Essen, welches durch den von Eltern und Lehrkräften gegründeten Verein „bio regio“ organisiert wird. Dazu gehören Veggie-Days, Vollkornprodukte, viel Obst und Gemüse und klimaschonendes Essen durch Bio-Produkte mit geringem Treibhausgasausstoß. Außerdem gibt es zwei Außenarbeitsplätze der Caritas Köln für Menschen mit Behinderung, was die Integration von Menschen mit Behinderung in die Schulgemeinschaft fördert. Mehr dazu hier.

UWC – Robert Bosch College Freiburg:
Umwelttag: Eine nachhaltige Zukunft

UWC Robert Bosch College Freiburg: UmwelttagSchülerinnen und Schüler in Aktion - am Umwelttag des United World College in Freiburg erforschen die Schüler*innen Zukunftswege. Schülerinnen und Schüler organisieren Workshops zu Nachhaltigkeitsthemen. Zudem entwickeln sie Rollenspiele, in denen sie auf ökologische Probleme, Konflikte und Folgen des Klimawandels ihrer jeweiligen Länder aufmerksam machen. Nachhaltigkeit findet hier allerdings nicht nur an dem einem Tag statt. Es ist ständiger Bestandteil des Schulalltags. Denn das UWC hat sich auf die Fahne geschrieben, Bildung zu einer Kraft zu machen, die Menschen, Nationen und Kulturen für Frieden und eine nachhaltige Zukunft vereint. Weitere Infos zur UWC hier.

Ein Tipp zum Schluss:
Rollenspiel für den Klimaschutz

Eine gelungene Anregung für Schulen hat das Land Baden-Württemberg ins Netz gestellt, die Weltklimakonferenz als ein Simulationsrollenspiel, das „World Climate“. Es vermittelt Schülerinnen und Schüler ein erlebbares Gefühl der Klimakonferenz. Auch Greenpeace hat Unterrichtsmaterial für die Weltklimakonferenz, mehr Infos hier.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Nachhaltigkeitsbarometer 2015

„Nachhaltigkeit bewegt die jüngere Generation“ – zu diesem Ergebnis kommt die zweite Greenpeace-Jugendstudie zum Thema nachhaltige Entwicklung.

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