Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Weltweit einzigartig: Greenpeace-Ausstellung Riesen der Meere

In Stralsund öffnet am heutigen Freitag das neue Ozeaneum seine Tore. Eine Premiere auch für die größte Wale-Ausstellung der Welt: die Greenpeace-Ausstellung Riesen der Meere.

  • /

Die Halle, in der Greenpeace die Riesen präsentiert, ist 20 Meter hoch. Weit oben schweben die lebensgroßen Modelle. Eine spezielle Licht- und Toninstallation vermittelt ihre Schönheit und Eleganz.

Für Besucher stehen Liegen unterhalb der Wal-Exponate bereit. Von dort können sie die Dimensionen der Meeresriesen mit allen Sinnen erfahren.

Neben einem 26 Meter langen Blauwal sind zunächst ein 16 Meter langes Buckelwalweibchen mit Kalb, ein acht Meter langer Orca und eine Riesenalge zu besichtigen.

Das Exponat eines 15 Meter langen Pottwals im Kampf mit einem Riesenkalmar wird im August in die Ausstellung einziehen. Zusätzlich informieren Einzelausstellungen unter anderem über die Fischerei, die Evolution im Meer und Bedrohungen für die Ozeane und ihre Lebewesen.

Neben unseren Aktivitäten auf den Weltmeeren gegen Überfischung, Walfang oder Piratenfischerei möchten wir die Besucher des Ozeaneums direkt ansprechen, um sie für den Meeresschutz zu interessieren und für einen nachhaltigen Lebensstil zu begeistern, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland.

Die unbekannte Welt der Meere muss für die Menschen erlebbar werden, damit jeder Einzelne seine Verantwortung für das Bewahren ihrer Schätze erkennt.

In drei Groß- und drei Würfelvitrinen präsentiert die Ausstellung außerdem ein echtes Finnwalherz, Netze der Weltfischerei sowie Riesenkrebse und -muscheln. Dem Besucher wird neben den beeindruckenden Walmodellen auch die Möglichkeit geboten, sich bei Mitmachaktionen persönlich für den Schutz der Ozeane einzusetzen.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Weit weg, nah am Herzen

Mehr als 380.000 Menschen unterstützen die Greenpeace-Forderung nach einem Schutzgebiet im Südpolarmeer. Ihre Unterschriften haben Antarktisschützer heute in Berlin übergeben.

Schleichendes Gift

Wenn Verbote zu spät kommen: Große Teile der weltweiten Orca-Bestände stehen vor dem Aussterben. Schuld ist ein Schadstoff, der seit fast 15 Jahren auf der Schwarzen Liste steht.

Zurück – oder in die Zukunft

Die Internationale Walfangkommission steht vor einem Paradigmenwechsel: Will sie weiter nur den kommerziellen Walfang regulieren – oder aktiv zum Schutz der Wale beitragen?