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Weltmeere schützen

Vom 12. bis zum 16. Juni findet in New York die internationale Konferenz UNICPOLOS 7 (United Nations Informal Consultative Process on Oceans and the Law of the Sea) statt. Dabei handelt es sich um informelle Beratungen der Vereinten Nationen zum Thema Meere und Seerecht. Sie dient der Vorbereitung einer UN-Konferenz im Herbst, auf der über ein Moratorium der Grundschleppnetz-Fischerei entschieden werden soll. Greenpeace fordert ein globales Netzwerk von Meeres-Schutzgebieten, die 40 Prozent der Weltozeane umfassen.

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Die Hohe See gilt als weltweites Gemeingut und steht unter der Verwaltung der Vereinten Nationen. Sie ist aber auch der am wenigsten regulierte, kontrollierte und geschützte Lebensraum der Welt. Dabei nimmt die menschliche Nutzung der Meere mit rasanter Geschwindigkeit zu: Täglich zieht eine Flotte von rund 300 Grundschleppnetz-Trawlern ihre riesigen Netze durch die Tiefsee und zerstört dabei einen der vielfältigsten und sensibelsten Lebensräume unseres Planeten.

Der Verlust der Biodiversität führt dazu, dass unser Ökosystem nicht mehr richtig arbeiten kann und bedroht darüber hinaus die Lebensgrundlagen von Milliarden von Menschen. Letztlich haben wir gar keine Wahl, wir müssen das Leben auf unserem Planeten schützen, wenn wir überleben wollen.

Meeresschutzgebiete sind entscheidender Teil einer Lösung. Sie sind ein Werkzeug, mit dem die Vielfalt des Lebens bewahrt werden kann. Schutzgebiete dienen der Regeneration von Pflanzen- und Tierbeständen, da durch sie z.B. die Fischerei oder Öl- und Gasförderung gezielten Einschränkungen unterliegen. Um die Ozeane weltweit lebendig zu erhalten, sind Netzwerke von Schutzgebieten in den einzelnen Meeresökosystemen notwendig.

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