Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Was ist Naturschutz? - Eine Antwort an Umweltminister Gabriel

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich am Freitagabend in die Debatte um die Greenpeace-Aktion bei Sylt eingeschaltet. Er bezeichnet die Steine-Aktion als nicht mit dem Naturschutzrecht vereinbar.

  • /

Umweltminister Gabriel lenkt mit diesen Vorwürfen von seiner eigenen Untätigkeit ab, kommentiert Meeresexpertin Iris Menn von Greenpeace.

Das Gebiet ist seit vier Jahren als Schutzgebiet gemeldet. Trotzdem pflügen Grundschleppnetze den Meeresboden um. DAS ist nicht mit dem Naturschutzrecht vereinbar. Die Natursteine schützen das Riff.

Greenpeace sei getreu seinem Motto Taten statt Warten aktiv geworden, um die Zerstörung aufzuhalten, sagt Menn. Minister Gabriel muss jetzt die gesamte Fischerei im Sylter Außenriff und auch den Sand- und Kiesabbau verbieten.

Auf unserer Seite www.greenpeace.de/schutzgebiete haben wir zum Thema Schutzgebiete und Grundschleppnetzfischerei eine Flash-Animation für Sie eingestellt.

Weiterführende Publikationen zum Thema

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

Mehr zum Thema

Wachs im Wattenmeer?

Bei den Klumpen, die derzeit die Küste verschmutzen, handelt es sich vermutlich um Paraffine aus Tankwaschungen und Containerverlusten. Eine legale Praxis, die beendet werden muss.

Über die Verhältnisse

Deutschland hat seine Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Für alles, was ab jetzt konsumiert wird, zahlen kommende Generationen und andere Länder die Zeche. 

Arktis verwundbar wie nie

Das Eis am Nordpol geht zurück. Industrie und Schifffahrt drängen nach. Doch damit steigt das Risiko für eine weitere Ölpest.