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Warum gibt es die Expedition?

Greenpeace gibt es, weil jemand für unseren zerbrechlichen Planeten die Stimme erheben muss. Unsere Erde braucht nichts so dringend wie Lösungen, Änderungen und Taten. Wir sind eine internationale gemeinnützige Organisation mit Büros in 40 europäischen, amerikanischen, asiatischen und pazifischen Ländern.

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Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Umweltverbrecher dingfest zu machen und Regierungen und Konzerne anzuprangern, wenn sie ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, unsere Umwelt und unsere Zukunft zu bewahren.

Beim Kampf für die Zukunft unseres Planeten geht es nicht nur um uns, sondern auch um Sie. Greenpeace vertritt 2,8 Millionen Unterstützer weltweit und ermutigt darüber hinaus täglich viele Millionen Menschen, selbst aktiv zu werden.

Eines der längsten Transparente, das wir je beschriftet haben, fasst die Sache mit einem Zitat des Indianerhäuptlings Seattle zusammen: Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann...

Unsere Grundprinzipien sind:

Zeugnis ablegen

Greenpeace wurde gegründet, um gemäß der Quäker-Tradition Zeugnis abzulegen. Dieses Prinzip besagt: Wer Zeuge eines Unrechts wird, ist moralisch verpflichtet, eine Wahl zu treffen - die Wahl, etwas zu unternehmen oder nicht.

Gewaltfreie direkte Aktion

Wir akzeptieren unsere moralische Verpflichtung, gegen Umwelt- und Friedensvergehen aktiv zu werden und den Tätern genau dann entgegenzutreten, wenn sie ihre Taten begehen.

Unserer Ansicht nach ist Gewalt weder legitim noch dazu geeignet, die Welt zu ändern. Gewaltfreie direkte Aktionen dagegen sind Mittel, um sich in soziale Auseinandersetzungen einzumischen oder diese hervorzurufen.

Politische Unabhängigkeit

Wir haben keinerlei Verbindungen zu politischen Parteien und unterstützen keine politischen Kandidaten oder Parteien.

Finanzielle Unabhängigkeit

Greenpeace hat schon kurz nach der Gründung beschlossen, unabhängig zu bleiben und keine Spenden anzunehmen, die unsere Fähigkeit oder Bereitschaft beeinträchtigen würde, sich für die Zukunft des Planeten einzusetzen. Wir nehmen kein Geld von Regierungen oder Firmen. Täglich weisen wir solche Spenden zurück.

Internationalität

Verschmutzung kennt keine Grenzen. Wir sind Bürger dieser Erde und stellen uns nicht auf die Seite irgendeines bestimmten Staates, sondern streben internationale Lösungen für Bedrohungen der Umwelt an.

Weiterführende Publikationen zum Thema

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„Bioplastik“, „Chemisches Recycling“ – so was klingt erst mal gut, ist es aber nicht. Der Report „Das Wegwerfprinzip“ beschreibt, mit welchen Tricks multinationale Konzerne die Öffentlichkeit täuschen.

Bedrohte Tiefsee

Der Wettlauf um die Ressourcen auf dem Meeresboden hat begonnen. Grund ist der große Hunger der Hightech-Industrie nach Kobalt, das sich in den Manganknollen in tausenden Metern Tiefe befindet. So wird der Tiefseebergbau eine der schwerwiegendsten neuen Bedrohung für unsere Ozeane, noch bevor wir ihre sensiblen Ökosysteme und ihre Prozesse überhaupt verstanden haben.

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