Greenpeace bleibt am Ball: Meeresschutzgebiete in Nord- und Ostsee

Tourtagebuch: Rettet Nord- und Ostsee

Auch in diesem Jahr sind wir wieder auf der Nord- und Ostsee unterwegs um Politiker, Fischer und die Öffentlichkeit zu überzeugen, sich für die Meere stark zu machen. Ziel ist es, mindestens 40 Prozent von Nord- und Ostsee als Schutzgebiete auszuweisen. Berichte aus aller Welt zeigen, das die Einrichtung eines großflächigen Netzwerks von Meeresschutzgebieten, die frei von jeglicher menschlichen Nutzung sind, ein unerlässlicher Schritt zum Schutz und der Gesundung der Meeresumwelt sind. Auf der Tour dabei ist Josefine Teichmann, lesen Sie ihr Tagebuch.
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Freitag, 18.05.2007: Nachdem wir am Donnerstag von Aberdeen aufgebrochen sind, erreichten wir heute Abend Lerwick. Hier werden wir wie auch in Aberdeen Open Boat veranstalten. Allen Interessenten wird das Schiff gezeigt sowie erklärt, warum Merresschutzgebiete für das ökologische Gleichgewicht der Meere so wichtig sind.

Langsam geht die Kampagne ihrem Ende entgegen, denn nach Lerwick geht es auf nach Edinburgh, wo ich dann das Schiff verlassen werde. Die Zeit hier an Bord ist schneller vergangen als ich erwartet habe. Nachdem ich anfangs noch befürchtete, dass die Sache hier nicht so erfolgreich wird, hat sich dieser Gedanke zum Ende hin stark verändert.

Mit unserer letzten Aktion haben wir in Schottland großes Aufsehen erregt und die Menschen zum Nachdenken veranlasst. Somit war es ein erster Schritt für die Meereschutzgebiete, die jetzt nur noch in die EU-Merresschutzrichtlinien aufgenommen werden müssen. Das heißt also, an Land weiterarbeiten ...

Ich werde die Zeit hier auf dem Schiff so schnell bestimmt nicht vergessen und hoffe, dass ich bald mal wiederkommen kann. Bis dahin: Stop Battering Cod!

Fine

Dienstag 8.05.2007: Die ganzen letzten Tage lagen wir vor der Insel Fetlar. Wir haben ein paar mal die Stelle gewechselt, so dass wir inzwischen glaube ich die Insel schon mehrmals umrundet haben. Das hat auch die Lehrerin der Schule auf der Insel gesehen und so besuchte sie uns heute mit ihren Schülern auf dem Schiff, um sich alles mal anzugucken. Das waren ganze drei Kinder, die mit großen Augen das Schiff bestaunten. Am Abend ging es dann Richtung Schottland, um erneut die Fischtrawler zu suchen. Das war vielleicht eine schauklige Nacht. Ich konnte überhaupt nicht schlafen und war wirklich froh, nicht aus dem Bett gefallen zu sein. Seekrank bin ich aber immer noch nicht geworden...

Gruß Fine

Samstag 5.05.2007: Heute morgen trafen wir auf einen großen Deutschen Trawler namens Susanne. Über Funk unterhielten wir uns mit dem Käptn und er erzählte uns, dass sie keinen Kabeljau sondern Seelachs fangen. Von der Idee, Meeresschutzgebiete in Nord und Ostsee einzurichten, war er überhaupt nicht begeistert. Sein Argument war, dass er dann ja nicht mehr richtig fischen könne. Es ist schon verdammt schwierig, das Verständnis der Fischer für diese Sache zu gewinnen, denn natürlich haben diese Angst um ihre Existenz. Doch Fische sind keine nie endende Ressource!

Auf jeden Fall haben Judith und ich dann noch ein deutsches Banner hochgehalten mit der Aufschrift Meeresschutzgebiete jetzt. Judith ist die Küchenhilfe an Bord, kommt auch aus Deutschland und macht gerade ein Praktikum bei Greenpeace. Gegen Abend ankerten wir dann wieder in einer netten Bucht, da das Wetter beginnt schlechter zu werden. So heisst es jetzt erstmal wieder abwarten....

Donnerstag 3.05.2007: Wir ankerten heute den ganzen Tag in dieser kleinen Bucht und haben die Zeit dazu genutzt ein kleines Bootstraining zu machen. So verbrachte ich heute den ganzen Tag im Schlauchboot und lernte, wie man gut an das große Schiff ranfährt, oder parallel zu anderen Booten fährt, so dass andere Leute während der Fahrt umsteigen können und wie man bei richtig schneller Fahrt nicht aus dem Boot fällt. Das hat richtig Spaß gemacht.

Auch haben wir den Waterscooter ausprobiert, welcher wirklich sehr schnell im Wasser ist. Wunderschön fand ich auch, dass ja rings herum lauter grüne Wiesen waren, wo auch ein paar Schafe grasten, und das, wo ich Schafe so mag. Heute Abend werde ich bestimmt gut schlafen nachdem ich den ganzen Tag an der frischen Luft war...

Mittwoch 2.05.2007: Heute morgen trafen wir wieder auf ein paar Trawler und diesmal durfte Sten mit dem Schild Stop, Cod in crisis (Stopp, Kabeljau in Gefahr) als Schwimmer ins Wasser gehen. So konnte ich nebenbei die gewohnten Aufgaben des Streichens und Putzens übernehmen. :)

Am Abend erreichten wird dann die Shetlandinseln und ankerten dort. So in der Abenddämmerung sah das richtig toll aus und die Inseln sehen wirklich aus wie im Bilderbuch. Sehr toll war auch, dass wir die Uhr eine Stunde zurückstellen mussten und so hatten wir heute abend mehr Zeit - und können morgen länger schlafen...

Dienstag 01.05.2007: Gestern, nachdem wir getankt hatten, machten wir uns auch schon los auf den Weg nach Schottland. Natürlich auch wieder mal bei strahlendem Sonnenschein...

Heute morgen in aller Frühe trafen wir dann auf die ersten Trawler und unsere Meeresexperte besuchten diese zu einem Gespräch. Für mich ging der normale Schiffsalltag mit Streichen und Putzen weiter.

Im Laufe des Tages fuhren wir auch an mehreren Bohrinseln vorbei, welche ich doch recht groß fand. Auf Fotos wirken die immer so klein... Am Abend trafen wir wieder auf zwei Trawler und konnten sogar eine kleine Aktion mit denen machen: So fand ich mich dann wenige Minuten später in der weiten Nordsee wieder und trug die Botschaft für Meeresschutzgebiete in Form eines Schildes in die Welt.

Sonntag 29.04.2007: Heute hatten wir Open Ship und alle Leute, die Interesse hatten, konnten sich das Schiff angucken. Ich habe natürlich auch einige Führungen durch das Schiff gemacht und dabei sogar zwei deutsche Studenten getroffen, wovon einer hier in Bergen ein Auslandssemester macht. Die erzählten mir dann, was man sich noch so alles Schönes angucken kann und waren total begeistert von der Arctic Sunrise und Greenpeace.

Am späten Nachmittag machte ich mich dann auch noch auf um auf den nächstliegenden Berg zu klettern. Von da aus hatte ich eine wunderschöne Aussicht und als ich oben war, konnte ich wunderbar durch den Wald spazieren und an einem See sitzen und entspannen. Am Abend haben wir dann noch in einem indischen Restaurant total lecker gegessen und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen...

Dieser Tag war wirklich wunderbar, denn obwohl Bergen die regenreichste Stadt mit 300 Tagen Regen im Jahr von Europa sein soll, hatten wir wie schon am Samstag den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein. So wird es dann morgen, nach einem netten Wochenende auf nach Schottland gehen.

Samstag 28.04.2007: Nachdem wir den ganzen Freitag auf den Weg nach Bergen waren, erreichten wir dieses Städtchen am Samstag.... Natürlich wieder bei strahlendem Sonnenschein, so dass man jede Menge tolle Fotos von der Landschaft machen konnte, durch die wir gefahren sind. Nachdem wir angelegt hatten machte ich auch gleich mit Mehdi, einem der Mechaniker an Bord, einen kleinen Stadtbummel. Es gab bei dem schönen Wetter natürlich auch ein Eis. Am Abend feierten wir dann noch eine kleine Abschiedsparty weil der erste Teil der Kampagne zu Ende war.

Donnerstag 26.04.07: Leider haben wir die Trawler wieder nicht gefunden und so habe ich den ganzen Tag wieder mit Streichen verbracht. Das klingt irgendwie so als wenn mir das nicht gefallen würde, aber so ist es nicht. Da es ja ein Greenpeaceschiff ist, muss man nicht alles weiß malen, sondern es ist alles total bunt und so kann man mit vielen verschiedenen Farben rummalen. Und wenn das dann auch noch, so wie heute, draußen bei Sonnenschein an der frischen Seeluft ist, ist das schon wunderbar. So strich der Tag dahin. Wir warten auf morgen und hoffen, dass wir die Fischtrawler finden. Ansonsten geht es dann auch schon auf nach Norwegen.

Mittwoch 25.04.07: Endlich, heute hatten wir das erste Aktionstraining. Ich durfte Schwimmer in der Nordsee trainieren. Das hieß für mich mit einem Schild in der Hand baden gehen. Natürlich hatte ich dabei einen Überlebensanzug an und wurde deshalb noch nicht mal nass.

Außerdem haben wir geübt, wie wir schnell ins Wasser kommen und schnell wieder ins Boot rein kommen. Mit der Zeit war das ganz schön anstrengend, immer wieder ein- und aussteigen. Es hat Spaß gemacht und es war schön, die Arctic Sunrise mal vom Meer aus zu sehen. Erstaunlich fand ich, wie salzig das Wasser in der Nordsee ist. Ich kenne die Ostsee, aber das Wasser hier ist um einiges salziger. Der hohe Salzgehalt kommt vor allem durch die Verbindung zum Atlantik und trägt zur großen Artenvielfalt der Nordsee bei.

Den Rest des Tages habe ich mal wieder mit Streichen verbracht. Und jetzt ist die Dusche fertig gestrichen. Aber auf einem Schiff nehmen solche Arbeiten nie ein Ende. Ich bin gespannt was morgen auf mich wartet und wann wir die Fischtrawler finden.

Liebe Grüße Fine

Dienstag 24.04.07: Um neun Uhr ging es raus aufs Meer. Diesmal kam einem die Fahrt recht mystisch vor, denn es war totaler Nebel. So fuhren wir den ganzen Tag in das weiße Unbekannte und man sah nichts. Das Hupen des Nebelhorns machte das ganze ein bisschen unheimlich. Wie in einem Piratenfilm - nur das wir nicht die Piraten sind, sondern wir die Piratenfischer suchen.

Aufgrund des Nebels konnten wir nicht das machen was wir uns vorgenommen haben.

So besuchten die Kampaigner Fischer auf See und sprachen mit ihnen. Naja, ob sie es wirklich gemacht haben, kann ich nicht sagen, denn das Schlauchboot verschwand im Nebel und kam nach einiger Zeit wieder zurück :-) Sie erzählten, dass einige Fischer doch betrunken waren und nicht so freundlich und kooperativ wie die letzten Tage. Das heißt, wir haben hier noch viel zu tun.

Ich dagegen tat dass, was ich die letzten Tage getan habe, putzen und streichen. Ich glaube wenn ich wieder Zuhause bin, bin ich eine perfekte Malerin.

Viele liebe Grüße Fine

Montag 23.04.07: Die letzte Nacht habe ich mal wieder ohne Geschaukel geschlafen, da wir noch im Hafen lagen. Und statt tatenlos abzuhängen und auf besseres Wetter zu warten, machten wir uns auf mit den Fischern von den großen Fischtrawlern zu sprechen. Wir haben versucht weitere interessante Informationen zu erhalten.

Da auch ein Deutscher dabei war, durfte ich bei diesem als deutsche Vertretung mitkommen. Und es war sehr Interessant. Der Kapitän war recht nett und hat uns auf der Karte gezeigt wo sie fischen und wo die anderen Trawler fischen. Von der Idee Meeresschutzgebiete zu errichten war er jedoch nicht begeistert, dann könne er ja nirgendwo mehr fischen. Jedenfalls wissen wir jetzt wo hinfahren müssen, um die Fischer auf See zu treffen.

Viele liebe Grüße Fine

Sonntag 22.04.07: Das Wetter ist über Nacht schlechter geworden. Deshalb machten wir uns auf den Weg zum Fischereihafen Hanstholm in Dänemark. Gegen neun Uhr morgens erreichten wir den Hafen. Es ist Sonntag, und Sonntag der freie Tag an Bord. Ich hatte also nichts zu tun und habe mir den Hafen angeschaut.

Schön war er nicht. Aber ich habe den Spaziergang durch den Hafen mit einer kleinen Recherche verbunden. Wir wollten wissen was für Schiffe, wie viele und aus welchem Land hier liegen. Und siehe da, sogar ein Fischtrawler aus Deutschland war dabei.

Viele liebe Grüße Fine

Samstag 21.04.07: Das Wetter ist besser geworden und so machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein wieder auf die Suche. Wir halten nach großen Fischtrawler Ausschau, um mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

Um mir etwas die Zeit zu vertreiben, strich ich mit Sten, einem anderen ehrenamtlichen Greenpeacer aus Schweden, den Verladekran. Bei diesem schönen Wetter eine nette Aufgabe, weil man dabei wunderbar auf das schöne weite Meer gucken konnte. Und es scheint keinen Anfang und kein Ende zu haben. Da kann ich schon verstehen, wieso die Menschen vor Columbus dachten die Erde sei eine Scheibe.

Auf dem Meer sieht das Wasser am Ende wirklich wie abgeschnitten aus. Schade das man nicht bis zum Grund des Meeresbodens gucken kann. Dann könnte man das ganze Leben im Meer wunderbar vom Schiff aus beobachten und die Fischer würden sehen was sie mit ihren großen Grundschleppnetzen alles am Meeresboden anrichten. Da das nicht so ist, ist es gut das wir hier sind und etwas tun.

Die großen Trawler haben wir noch nicht erreicht. Dafür konnten unsere Experten mit Fischern aus Dänemark reden. Darüber bekamen wir Informationen wo die großen Fischer ihr Unwesen treiben. So ging auch dieser sonnige Tag seinem Ende entgegen.

Viele liebe Grüße Fine

Freitag 20.04.07: Wir liegen immer noch vor Dänemark vor Anker. Es ist einfach zu windig und können noch nicht raus fahren. So hatten wir genug Zeit uns miteinander bekannt zu machen und zu unterhalten.

Wie zum Beispiel mit Ludwig und Jari, zwei Schweden. Sie sprechen ein bisschen Deutsch und wollen sich mit mir deshalb immer auf Deutsch. Da hauen sie so Sätze raus wie Die Knackwurst ist lecker oder wissen Wörter wie Altbauwohnung, die wir hier ja nun nicht so häufig gebrauchen.

Ludwig ist der Internet-Experte an Bord. Er schreibt jeden Tag für die schwedische und internationale Homepage einen Blog und erstellt Crewprofile. Jari ist der Kameramann. Er filmt bei Aktionen. Sein Großvater ist Deutscher - nur so am Rande bemerkt. Das erklärt warum er ein bisschen Deutsch kann. So lernt man viele neue interessante Leute kennen und ich werde euch bestimmt noch von vielen erzählen.

Viele liebe Grüße Fine

Mittwoch, 18.04.07:

Das Geschaukel gestern war gar nichts gegen das von heute! Das hat was von dauerhaft Achterbahn fahren. Wenn man Seekrank wird, soll man ja was anderes machen und an was anderes Denken, damit man abgelenkt ist. Das habe ich den ganzen Tag gemacht. Bis jetzt geht es mir noch halbwegs gut. Heute hatten wir wieder ein Training. Wir haben ein imaginäres Feuer gelöscht.

Die Arctic Sunrise hat zur Zeit 27 Personen aus 20 verschiedenen Nationen an Bord. Das macht die ganze Fahrt super interessant. Zur Zeit sind wir noch auf der Nordsee unterwegs, um für Meeresschutzgebiete zu kämpfen.

Dabei geht es uns besonders um den Kabeljau. Zum einen wird hier zuviel Kabeljau gefangen und zusätzlich wird er als Beifang weggefischt. So hat dieser Fisch - der auf der Roten Liste der bedrohten Arten steht - keine Chance mehr sich in seinem Bestand zu erholen.

Umso wichtiger sind Meeresschutzgebiete - also Gebiete im Meer, wo jegliche industrielle Nutzung untersagt ist. In diesen Gebieten kann sich auch der Kabeljau wieder erholen und es schaffen von der Roten Liste der bedrohten Arten zu verschwinden.

Ich bin sehr gespannt, wann wir auf die ersten Fischtrawler stoßen. Wir wollen ihnen klar machen, das dass was sie tun den Lebensraum Meer und die Artenvielfalt zerstört...

Viele liebe Grüße Fine

Dienstag, 17.04.2007: Endlich war es soweit! Gegen neun Uhr bei strahlendem Sonnenschein schipperten wir los. Von Aarhus geht es jetzt nach Bergen in Norwegen.

Da die Arctic Sunrise ein alter Eisbrecher ist, hat sie nicht viel Tiefgang. Das merkten wir gleich beim Verlassen des Hafens. Es schaukelte trotz kaum vorhandener Wellen. Endlich auf See ging es daran das Deck zu putzen und zu schrubben.

Um eins gab es den ersten Alarm. Nur zur Übung! Wir trainierten das Verhalten, wenn das Schiff untergeht. Es sah wirklich lustig aus. Alle zogen sich einen Überlebensanzug an. Sie gibt es nur ein einer Standardgröße existieren. So sahen wir alle wie Teletubbies aus und

watschelten übers Boot. Nach einem bisschen Schlauchboot fahren ging dieser Tag zu Ende und ich schaukle dem nächsten entgegen.

Viele liebe Grüße Fine

Sonntag, 15.04.2007: Hallo, Mein Name ist Josefine Teichmann (kurz Fine) und ich bin seit etwa sechs Jahren ehrenamtlich bei Greenpeace tätig. Zu Greenpeace wollte ich eigentlich schon als Kind, als ich die tollen Aktionen mit den Schiffen und Schlauchbooten gegen die großen Walfänger gesehen habe. Da wollte ich unbedingt mitmachen.

Und nun bin ich dabei und fünf Wochen lang auf der Arctic Sunrise gegen die Überfischung und Ausbeutung der Meere kämpfen. Mein Kindheitstraum ist also war geworden!

Gestern Nachmittag gegen halb drei erreichte ich endlich die Arctic Sunrise. Auf dem Schiff angekommen wurde mir als erstes meine Kajüte gezeigt und dann der Rest des Schiffes. Danach ging es zum Einkaufen. Das war irgendwie recht witzig, denn wer kauft in einem normalen Supermarkt schon 20 Tüten Müsli und 1000 Teebeutel schwarzen Tee?

Heute war Sonntag und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Sonne schien und ich hatte den ganzen Tag frei. Genug zeit also, die ganze Crew kennen zu lernen. Da ein Verladekran für das Schlauchboot kaputt ist, konnten wir noch nicht in See stechen, sondern erst morgen Abend los kommen. So heißt es warten und alles für die Reise fertig machen. Ich bin schon ganz gespannt...

Viele liebe Grüße Fine

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