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Substanz ist, wenn das Meer geschützt wird

Die Greenpeace-Aktion bei Sylt - rechtswidrig? Eine substanzlose PR-Aktion? Nein, antwortet Meeresbiologin Iris Menn. Das Bundesumweltministerium reagiert mit hilfloser Rhetorik.

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Wer Schutzgebiete mit neun Jahren Verspätung anmeldet und dann die Natur lediglich auf dem Papier schützt, kann sich nicht beschweren, wenn Greenpeace-Aktivisten handeln, sagt Greenpeace-Expertin Menn.

Da spiele es auch keine Rolle, dass Deutschland bei der Meldung und Ausweisung von Schutzgebieten im Vergleich zu den Nachbarstaaten durchaus Vorreiter sei. Was zählt, ist das, was hinten rauskommt. Und derzeit gibt es nun mal keine Beschränkung für Fischerei oder Sand- und Kiesabau.

Völlig unverständlich ist für Menn, dass das Umweltministerium jetzt vollständige Verbote für Fischerei und Sand- und Kiesabbau in Schutzgebieten in Frage stellt. Und dies, obwohl sich die Wissenschaft darüber einig ist, dass die Meere strikte Schutzgebiete zur Erholung benötigen.

Auf unserer Seite www.greenpeace.de/schutzgebiete haben wir zum Thema Schutzgebiete und Grundschleppnetzfischerei eine Flash-Animation für Sie eingestellt.

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