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Walschlachten im Schutzgebiet

Station Südpolarmeer I - Dezember 2005 bis Januar 2006

Zu Beginn der Expedition geht es in die Gewässer rund um die Antarktis – ins Walschutzgebiet Südpolarmeer. Greenpeace spürt dort die japanische Walfangflotte auf. Sie tötet Wale für die sogenannte wissenschaftliche Forschung. Eine Farce, der wir ein Ende setzen möchten. Die Aktivisten stellen sich mit allen Mitteln zwischen Wal und Harpune. Vielfach müssen sie den Todeskampf der Tiere aus unmittelbarer Nähe mit ansehen.

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Die Bilder der grausamen Waljagd gehen erneut um die Welt. Allein in Deutschland unterstützen über 90.000 Menschen den Greenpeace-Protest gegen die japanischen Fischereifirmen Nissui und Gorton’s, die stark in den Walfang in der Antarktis verstrickt sind. Als Folge unserer Anwesenheit in der Antarktis haben die Japaner neun Tage der Fangzeit verloren. So konnte Greenpeace in dieser Fangsaison 100 Walen das Leben retten.

Station Südpolarmeer II - Februar/März 2007

Japans Walfänger in Seenot

Der Kreis schließt sich. Die Esperanza kehrt in das Südpolarmeer zurück, um sich erneut den Walfängern entgegenzustellen. Doch dieses Mal kommt es anders: Ein Brand auf dem Fabrikschiff Nisshin Maru zwingt die japanische Fangflotte, ihre Jagd vorzeitig abzubrechen. Die Esperanza bietet an, die Nisshin Maru vor dem anrückenden Packeis wegzuschleppen. Doch die Japaner verweigern die Hilfe von Greenpeace, obwohl die Situation brenzlig ist.

Das Unglücksschiff hat zeitweise bedrohlich Schräglage und besitzt keine Eisklasse! Sinkt es oder wird es von der immer näher rückenden Eiskante erdrückt, kann es zu einer Umweltkatastrophe mit unabsehbaren Folgen für die Region kommen. Ein Schiffsunglück - hier am Ende der Welt - könnte das Aus für einen großen Teil dieses Ökosystems bedeuten. Die Esperanza bleibt weiter vor Ort, um eingreifen zu können. Mit unserem Helikopter beobachten wir täglich die Eiskante.

Dann die Erlösung: Der Havarist ist wieder fahrtüchtig und macht sich auf den Rückweg nach Japan. Die Esperanza begleitet die Fangflotte bis zur Grenze des Walschutzgebiets Südpolarmeer. Für diese Saison ist der Walfang beendet.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Stellungnahme zum Raumordnungsplan für Nord- und Ostsee

Das Bundesinnenministerium hat unter Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie den finalen Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) jenseits des Küstenmeers der Nord- und Ostsee vorgelegt. Ziel soll die nachhaltige Nutzung sein, nicht zuletzt um den guten Umweltzustand der Meere zeitnah zu erreichen. Der Plan soll bis mindestens 2031 gelten. Die deutschen Umweltverbände kritisieren den Entwurf, hier die ausführliche Stellungnahme.

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

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