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Protest der Fischer

Station Philippinen - August/September 2006

Aus dem Roten Meer hinaus über den Indischen Ozean erreicht die Esperanza die Philippinen. Wieder geht es um Meeresschutzgebiete: Die Insel Apo und ihre angrenzenden Gewässer wurden 1985 zum Meeresschutzgebiet erklärt. Unübersehbar sind die positiven Effekte für die Unterwasserwelt ebenso wie für die lokalen Fischer. Ganz anders sieht es allerdings auf der Insel Rapu Rapu aus. Hier ist die tropische Riffwelt und die Nahrungsgrundlage der Bevölkerung durch die Minenbaugesellschaft Lafayette bedroht.

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Greenpeace segelt inmitten einer Flottille von 80 kleinen Booten mit etwa 1.000 Einheimischen. Gemeinsam protestieren wir gegen die Finanzierung des Lafayette-Bergbaubetriebs durch die ABN AMRO Bank. 25.000 Menschen unterstützen den Protest weltweit per Internet.

Während unseres Aufenthaltes auf den Philippinen geraten wir in eine Umweltkatastrophe: Der Tanker Solar 1 - ein Schiff ohne Doppelhülle - versinkt mit zwei Millionen Litern Öl in der Wasserstraße von Guimaras. Wir stellen die Esperanza zur Verfügung, um Material und Medikamente in die betroffene Region zu transportieren und unterstützen die Aufräumarbeiten.

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