Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Plastikmüll bis zum Horizont

Station Hawaii - Oktober/November 2006

Bei der nächsten Station der Expedition geht es um die Verschmutzung der Meere durch Zivilisationsmüll. Zwischen dem US-amerikanischen Festland und Hawaii liegt der Nordpazifische Wirbel, das Epizentrum eines zirkulierenden Systems von Winden und Strömungen, die den gesamten Nordpazifik umgeben.

  • /

Plastikabfälle aus den Küstenregionen rund um den Pazifik, vorrangig aus Asien und Nordamerika, werden in dieses Gebiet gesogen. So treibt und konzentriert sich auf einer Fläche von der Größe Zentraleuropas der von Menschen weggeworfene Müll.

Die Auswirkungen sind vielfältig: Meerestiere verfangen sich oder ersticken an Partikeln. Die gesamte Nahrungskette, von der kleinsten Alge bis zu Haien und Walen ist durch den Müll beeinflusst. Die Crew der Esperanza protestiert gegen die gedankenlose Wegwerf-Mentalität unserer Gesellschaft - stellvertretend für die vielfältige Ausbeutung und Verschmutzung unserer Ozeane.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Butter bei die Fische

Fischer reagierten teils empört auf die von Greenpeace-Aktiven versenkten Steine in der Ostsee. Im Interview erzählt Thilo Maack, warum die Aktion auch der Fischerei nutzt.

Das Ende vom Ewigen Eis

Zwei Drittel des arktischen Meereises sind verschwunden. Ist der Nordpol im Sommer bald eisfrei? Greenpeace dokumentiert vor Ort die Auswirkungen auf Klima und Artenvielfalt.

Deswegen sind wir wieder hier

Immer wieder protestiert Christian Bussau gegen Shell im Brent-Ölfeld. Der Protest gegen die Versenkung der Brent Spar war der größte Erfolg. Er erzählt, warum er heute da ist.