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SOS Weltmeer - eine Greenpeace Expedition

Dieses Projekt ist die längste Reise, die Greenpeace je unternommen hat. Die Expedition wird ein ganzes Jahr dauern und von der Krise unserer Ozeane erzählen - von den Azoren bis zur Antarktis. Folgen Sie uns dorthin, wo kaum ein Mensch je war. Wir treten den Übeltätern entgegen und setzen uns für Lösungen ein, und auch Sie können mitmachen.

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Viele Menschen lieben zwar das Meer, aber was sich jenseits unserer Strände abspielt, können sich die meisten ebenso wenig vorstellen wie das Ausmaß und die Auswirkungen der Zerstörung. Das möchten wir mit dieser Expedition ändern. Wir werden die meisten Weltmeere bereisen, um sichtbar zu machen, was bislang nicht zu sehen war.

Jeden zweiten Atemzug, den wir tun, verdanken wir den Ozeanen. Sie sind Lebensspender unseres Planeten. Zum Dank ersticken wir sie, fangen viel zu viel Fisch, stehlen Hungrigen die Nahrung und töten ohne Rücksicht zahllose Geschöpfe der Meere - Wale, Schildkröten, Seevögel und tausend Jahre alte Korallen. Zudem missbrauchen wir die Ozeane als Müllkippen und heizen sie durch den Klimawandel auf.

Wir möchten, dass Sie uns auf dieser Reise begleiten. Wo immer Sie auch sind auf dieser Welt, Sie können helfen, unsere Meere zu schützen, in dem Sie Meeresschützer werden!

Unser Ziel: Meeresschutzgebiete

Ein Hauptziel der Expedition wird die Schaffung eines weltweiten Netzwerks von Meeresschutzgebieten, von Naturparks zur See sein. Wie Schutzgebiete an Land, in denen sich die Natur ungestört entfalten kann, können auch Meeresschutzgebiete dazu beitragen, die für unsere Ozeane einst typische Vielfalt wiederherzustellen.

Viele Regierungen stimmen damit überein, dass ein solches Netzwerk lebenswichtig ist. Die Vereinten Nationen haben angekündigt, bis Ende 2006 einen Plan vorlegen zu wollen, wo diese Schutzgebiete liegen könnten. Aber der von der Fischerei ausgelöste Goldrausch macht manche Regierung blind für die Schäden, die sie anrichtet.

Also werden wir ihre Arbeit machen. Am Ende der Reise wird auf unserer Karte eingezeichnet sein, wo Meeresschutzgebiete sein sollten und warum.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Stellungnahme zum Raumordnungsplan für Nord- und Ostsee

Das Bundesinnenministerium hat unter Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie den finalen Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) jenseits des Küstenmeers der Nord- und Ostsee vorgelegt. Ziel soll die nachhaltige Nutzung sein, nicht zuletzt um den guten Umweltzustand der Meere zeitnah zu erreichen. Der Plan soll bis mindestens 2031 gelten. Die deutschen Umweltverbände kritisieren den Entwurf, hier die ausführliche Stellungnahme.

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

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Über die Verhältnisse

Deutschland hat seine Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Für alles, was ab jetzt konsumiert wird, zahlen kommende Generationen und andere Länder die Zeche.