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Sonntagstipp: Ein Blick in die Meere

Die wenigsten Menschen wissen, welche dramatischen Veränderungen sich unter Wasser im Lebensraum Meer abspielen. Für Interessierte lohnt sich deshalb der Besuch einer der Informationsveranstaltungen, die Greenpeace-Ehrenamtliche am 19. September 2004 an sechs Stätten in Deutschland abhalten.

Zu finden sind die Greenpeacer und Greenpeacerinnen am Sonntag von etwa 11 bis 16 Uhr im Multimar Wattforum und in den Sea Life Centres Timmendorfer Strand, Konstanz, Speyer, Dresden und Oberhausen.

Mit den Veranstaltungen möchte Greenpeace auf die Bedrohung von Nord- und Ostsee aufmerksam machen. Neben der Fischerei setzen Öl- und Gasförderung, Sand- und Kiesabbau sowie ein enormer Schiffsverkehr den beiden Meeren schwer zu. Greenpeace fordert darum, 40 Prozent von Nord- und Ostsee als Schutzgebiete auszuweisen. Nur so können die letzten intakten Lebensräume erhalten bleiben und sich die Fischbestände sowie bereits zerstörte Bereiche wieder erholen.

Wer unser Anliegen unterstützen will, kann dies am Sonntag in den Centres und im Multimar mit seiner Unterschrift tun. Kinder können die Vielfalt der Meere spielerisch entdecken: beim Angeln im Holzaquarium oder beim Basteln von Meerestier-Ansteckern oder Fahrradwimpeln. (sit)

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Stellungnahme zum Raumordnungsplan für Nord- und Ostsee

Das Bundesinnenministerium hat unter Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie den finalen Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) jenseits des Küstenmeers der Nord- und Ostsee vorgelegt. Ziel soll die nachhaltige Nutzung sein, nicht zuletzt um den guten Umweltzustand der Meere zeitnah zu erreichen. Der Plan soll bis mindestens 2031 gelten. Die deutschen Umweltverbände kritisieren den Entwurf, hier die ausführliche Stellungnahme.

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

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