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Philippinen

Dieser Teil der SOS Weltmeer-Tour teilt sich in zwei Aktivitäten. Beide haben das gleiche Ziel: die Errichtung von Meeresschutzgebieten. Gerade vor den Philippinen werden die Konsequenzen unkontrollierter Ausbeutung der Meere einerseits und die positive Wirkung von Meeresschutzgebieten andererseits deutlich.

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Die Esperanza besucht als Beispiel funktionierender Schutzgebiete die Insel Apo und ihre angrenzenden Gewässer. 1985 wurde Apo mit seinen tropischen Riffen zum Meeresschutzgebiet erklärt und die positiven Effekte sind unübersehbar: Es ist ein Taucherparadies, das weltweit seinesgleichen sucht. Große Haie und eine nahezu einzigartige Vielfalt an tropischen wirbellosen Organismen wie Korallen, Schwämmen, Schnecken und Würmern haben sich erneut angesiedelt.

Erschreckend steht es jedoch um die Insel Rapu-Rapu, wo die Verschmutzung durch die örtliche Minenbaugesellschaft Lafayette die tropische Riffwelt zerstört. Besonders die größten Fische der Welt, die Walhaie, sind dadurch gefährdet. In Kooperation mit lokalen Umweltschutzorganisationen will Greenpeace auf den Konflikt zwischen sanftem und naturnahem Tourismus und ausbeuterischem Umgang mit der Unterwasserwelt aufmerksam machen.

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