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Nord- und Ostsee

Nord- und Ostsee gehören zu den wissenschaftlich am besten untersuchten Meeren weltweit. Leider sind beide Meere jedoch alles andere als ökologisch gesund.

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Die Bestände an Kabeljau und Dorsch sind stark überfischt, der Eintrag von Giften und Nährstoffen belastet die Küstenregionen. Auch der Abbau von Sand und Kies, die Öl- und Gasförderung, die zunehmende Schifffahrt und der ansteigende Ausbau von Aquakulturen sorgen für ein ökologisches Ungleichgewicht.

Dennoch überbieten sich die Anrainerländer im Missmanagement: Seit Jahren ignorieren Politiker die wissenschaftlichen Empfehlungen der Fangquoten und setzen auf ein sektorales Management, indem kurzfristige Interessen überwiegen und eine langfristige Nachhaltigkeit nicht auf der Tagesordnung steht.

Das Greenpeace Schiff Arctic Sunrise wird sich im September/Oktober den Zestörern der Küstenmeere auf See entgegenstellen.

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Stellungnahme zum Raumordnungsplan für Nord- und Ostsee

Das Bundesinnenministerium hat unter Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie den finalen Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) jenseits des Küstenmeers der Nord- und Ostsee vorgelegt. Ziel soll die nachhaltige Nutzung sein, nicht zuletzt um den guten Umweltzustand der Meere zeitnah zu erreichen. Der Plan soll bis mindestens 2031 gelten. Die deutschen Umweltverbände kritisieren den Entwurf, hier die ausführliche Stellungnahme.

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

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