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Japanische Wissenschaft enthüllt: Minkewale sind unsterblich

Die Nisshin Maru, das ausgebrannte Fabrikschiff der japanischen Walfangflotte, hat am Freitag den Hafen von Tokio erreicht. Erst vor ein paar Tagen wurde eine Auswertung der Internationalen Walfangkommission (IWC) veröffentlicht. Sie zeigt, dass das japanische Walfangprogramm in 18 Jahren keinerlei neue Erkentnisse über die Walpopulation im Südpolarmeer lieferte. Zu Zwecken dieser Forschung wurden 6.778 Wale getötet.

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Nicht nur das Walfangfabrikschiff der Regierung hat von dieser Fangsaison ernsthafte Schäden davongetragen, auch die Glaubwürdigkeit des Walfangprogramms hat gelitten, sagte Junichi Sato, Meeresexperte von Greenpeace Japan. Die Japaner haben 18 Jahre und Millionen Yen investiert, um ein sogenanntes Forschungsprogramm zu unterstützen, das nichts von Substanz hervorgebracht hat.

Das Programm JARPA hatte vier Zielsetzungen, von denen keine erfüllt wurde. Nicht einmal zuverlässige Sterblichkeitsraten für Minkewale wurden ermittelt: Die statistische Analyse kann eine Rate von Null nicht ausschließen - wonach die Wale unsterblich wären!

Auch der Versuch zu belegen, ob die Größe der Walpopulation ansteigt oder fällt, scheiterte. Die Arbeitsgruppe notierte, dass die gegenwärtigen Vertrauensbereiche für die Trendschätzungen relativ breit sind. Diese Ergebnisse stimmen sowohl mit einem substanziellen Sinken als auch einem substanziellen Anstieg oder annähernder Stabilität der Minkewalmenge in diesen geographischen Gebieten während der Forschungsperiode von JARPA überein.

Greenpeace fordert, dass die Nisshin Maru aus der Walfangflotte ausgemustert wird und dass die japanische Regierung eine vollständige, öffentliche Erklärung über den Brand auf dem Schiff abgibt.

Die diesjährige Walfangsaison wurde abgebrochen, nachdem auf der Nisshin Maru ein Brand ausgebrochen war, bei dem ein Seemann starb. Zehn Tage trieb das Schiff manövrierunfähig im Südpolarmeer, bis es die empfindlichen Gewässer in Begleitung der Esperanza verlassen konnte.

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