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Japanische Walfänger kehren aus dem Nordwestpazifik zurück

Das Fabrikschiff der japanischen Walfänger, die Nisshin Maru ist von der Jagd im Nordwestpazifik zurückgekehrt. Zusammen mit drei Fangschiffen lief sie am Samstag in den Hafen von Tokio ein - an Bord das Fleisch von 211 getöteten Walen.

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Die Fangflotte hat seit Anfang Juni 100 Seiwale, 50 Brydewale, 59 Minke- und 2 Pottwale geschossen. Die japanische Regierung ließ die Wale zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken töten.

Damit ignoriert Japan erneut den Willen der internationalen Staatengemeinschaft und der Walfangkommission (IWC). Die IWC verbietet seit 1982 das Töten von Walen. Da der Markt für Walfleisch in Japan zusammengebrochen ist, muss die Jagd größtenteils mit Steuermitteln finanziert werden.

Wie absurd darf es sein?, fragt Thilo Maack, Meeresbiologe bei Greenpeace. Jährlich werden Milliarden Yen aus Steuergeldern in diese nutzlose Forschung gesteckt. Es wird Zeit, die Fangflotte für immer an die Kette zu legen.

Der angeblich wissenschaftliche Walfang ist eine Farce. Japanische Greenpeace-Aktivisten stehen derzeit unter Anklage. Sie hatten dokumentiert, dass Walfleisch von Bord der Nisshin Maru von Besatzungsmitgliedern privat verkauft wird. Zum Beweis sicherten sie einen Karton mit Fleisch und übergaben ihn der Polizei.

Die japanische Staatsanwaltschaft ermittelte zunächst gegen die Walfänger, legte den Fall aber nach kürzester Zeit zu den Akten. Stattdessen wurden die beiden Walschützer festgenommen und erst gegen Kaution und unter Auflagen freigelassen. Noch ist unklar, wann sie vor Gericht gestellt werden.

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