Die tägliche Ölpest vor unserer Haustür

Mehr als 750 Installationen zur Öl- und Gasförderung stehen im Nord-Ost-Atlantik. Über sie geraten jedes Jahr mehrere Tausend Tonnen Öl ins Meer - der Großteil davon im ganz normalen Förderbetrieb. Diese Menge entspricht einem mittleren Tankerunglück.

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Schon die normale Ölförderung auf See sorgt für chronische Verschmutzungen.

Die größten Quellen dafür sind das Produktions- und Ballastwasser. Hinzu kommen mehr als 200.000 Tonnen Chemikalien, die ins Meer geleitet werden. Klimaschädliche Emissionen der Anlagen gelangen in die Atmosphäre wie z.B. 2012 beim Leck unter der Gasbohrinsel Elgin vor der Küste Schottlands.

Und damit nicht genug: Hinzu kommen hunderte von Unfällen, die auch zu Ölaustritten führen können, wie im Oktober 2016 auf der von BP betriebenen Ölplattform Clair, wo bei Problemen etwa 100 Tonnen ausliefen.

Längst sind die Auswirkungen dieser Verschmutzungen bei den Meeresbewohnern angekommen: Laut OSPAR, dem Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt im Nord-Ost-Atlantik, wurden Rückstände von Öl und Chemikalien in Miesmuscheln gefunden – in bis zu einem Kilometer Entfernung von den Plattformen. Bei Schellfischen wurden Veränderungen im Erbgut festgestellt – vermutlich durch die Aufnahme kontaminierter Sedimente.

Aufgrund der Häufigkeit der Öl- und Gasunfälle im Nord-Ost-Atlantik fordert Greenpeace eine stärkere Kontrolle der bestehenden Anlagen sowie technische Nachrüstungen. Ziel: eine Reduzierung der Umweltbelastung durch diese Anlagen auf Null.

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