Die tägliche Ölpest in unserer Nordsee

Die Öl- und Gasindustrie ist ein Albtraum für Meere und Klima. Mehr als 720 Plattformen verschmutzen das Meer schon im Normalbetrieb mit tausenden Tonnen Öl und Chemikalien. Das entspricht einem Tankerunglück pro Jahr allein durch regulären Betrieb.

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Kein Öl aus dem Nationalpark Wattenmeer!

Die Nordsee und der Nordostatlantik sind durch die Öl- und Gasindustrie zu einer riesigen Industrielandschaft verkommen. Deren Normalbetrieb belastet bereits Klima und Meer dramatisch: Im Jahr 2018 emittierten die 726 umweltrelevanten Anlagen im Nordostatlantik 29 Mio. Tonnen CO2 und verschmutzten das Meer mit 8.917 Tonnen Öl pro Jahr. Das entspricht einem jährlichen Tankerunglück nur durch den regulären Betrieb. 

Die Plattformen schütten 176.000 Tonnen Chemikalien pro Jahr ins Meer, verursachen im Durchschnitt einen Chemieunfall pro Tag, und entsorgen dort täglich (!) über 900.000 Kubikmeter verschmutztes Produktions- und Ballastwasser. Hinzu kommen hunderte von Unfällen, allein 2018 insgesamt 429 Ölunfälle und 363 Chemikalienunfälle... 

Die CO2 Emissionen 2018 entsprechen den Emissionen von Estland (2018: 20 Millionen Tonnen) und Lettland (2018: 11,7 Millionen Tonnen) zusammen.

Unsere Meere bewahren uns vor den schlimmsten Folgen der Klimakrise, indem sie Wärme und Millionen Tonnen CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen. Ölförderung hat in der Nordsee nichts zu suchen! Unsere Ozeane brauchen jedoch Bereiche, wo die Natur sich selbst überlassen bleibt. Nur so können wir die Klimakrise und das Artensterben im Meer aufhalten.

Darum fordern wir ein Ende der Ölförderung im Nationalpark Wattenmeer und den vollständigen Ölausstieg im deutschen Teil der Nordsee bis zum Jahr 2025.  

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