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Rekordbuße in Frankreich für Umweltverschmutzung

Für Umweltverschmutzung auf hoher See mussten sich am Mittwoch der Kapitän eines Containerschiffs und sein Hamburger Reeder vor dem französischen Strafgericht in Brest verantworten. Der auf den Bahamas registrierte Frachter Maersk Barcelona hinterließ im September des letzten Jahres eine 61 Kilometer lange Treibstoffspur vor der französischen Atlantikküste. Für diese laut den Behörden rekordverdächtige Ölspur verhängte das Gericht ein Bußgeld in Höhe von 800.000 Euro.

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In der Hauptverhandlung im Februar versuchte die Verteidigung vergeblich, dem Gericht darzulegen, der Grund der Umweltverschmutzung liege in einer Panne. Das Gericht erhöhte die von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafe von 600.000 Euro auf 800.000 Euro. Der ukrainische Kapitän hat hiervon 80.000 Euro und die Reeder V. Ships GmbH & Co, mit Sitz in Hamburg, den Rest zu zahlen. Zusätzlich sprach das Gericht mehreren Zivilklägern Schadensersatz von bis zu fünfstelliger Höhe zu.

Ölverschmutzung auf See ist kein Kavaliersdelikt, sagt Greenpeace-Ölexperte Karsten Smid, für das 30 Jahre alte Containerschiff trägt der Kapitän die volle Verantwortung. Es ist unglaublich mit welcher Dreistigkeit die Verteidigung versucht hat, die Ölverschmutzung als Panne herunterzuspielen.

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