Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Flaggenwechsel bei BP

Unsere britischen Greenpeace-Kollegen haben heute Morgen einen Wechsel bei BP eingeleitet. Sie enterten das Hauptquartier des Ölkonzerns und ersetzten die Firmenflagge durch eine ölverschmutzte neue.

  • /

Nicht mehr Beyond Petroleum heißt es dort nun. Stattdessen: British Polluters (Britische Verschmutzer). Die Ölpest im Golf von Mexiko geht zurück auf Entscheidungen in diesem Haus, so Aktivist Ben Stewart auf einem Balkon des Gebäudes.

Britische Medien haben die Nachricht aufgegriffen. Der Independent berichtet von der Aktion. Im Guardian ist eine große Greenpeace-Anzeige zu finden: der lächelnde Vorstandsvorsitzende von BP, Tony Hayward. Was lief verkehrt bei BP, bevor Sie Ihren Job antraten, Mr. Hayward? Antwort: Bei uns waren zu viele Leute damit beschäftigt, die Welt zu retten.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Antarktis: Schutz fürs südliche Polarmeer

Gesunde Meere sind überlebenswichtig: Sie schenken uns Sauerstoff und binden klimaschädliches CO2. Das macht sie zu unseren besten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel.

Mehr zum Thema

„Ein gewaltiges Unterfangen“

Vor 22 Jahren besetzten Greenpeace-Aktivisten die Ölplattform Brent Spar – Christian Bussau war dabei. Im Interview schildert er die Aktion – und die aktuelle Situation vor Ort.

Doppelt hält besser

Erfolg fürs Wattenmeer! Auch ein von Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck in Auftrag gegebenes Gutachten besagt: Ölbohrungen im Wattenmeer sind nicht rechtens.

Ein klarer Fall

Der schleswig-holsteinische Umweltminister kann Ölbohrungen im Wattenmeer umgehend untersagen. Das Recht ist auf seiner Seite, so ein Gutachten im Auftrag von Greenpeace.