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ExxonMobil von Versicherung ausgeschlossen

Die Norwegische Versicherungsgruppe KLP (Kommunal Landspensjonkasse) hat neue ethische Richtlinien für ihre Investitionen erlassen. In der Folge werden 27 Gesellschaften - darunter auch ExxonMobil (Esso) - aus dem Versichertenbestand der Gruppe ausgeschlossen. Die KLP hat ein Geschäftsvolumen von fünf Milliarden Norwegischen Kronen (rund 688 Millionen Euro) und ist Norwegens größte Lebensversicherungsgesellschaft.

Ziel der Versicherungsgruppe ist es nach eigener Aussage, Wirtschaftsunternehmen zu einem ethischeren Geschäftsgebaren anzuregen. Entscheidungen über Investitionen sollen nach Aussage der KLP in Zukunft nur noch auf der Basis der UN-Richtlinien zu sozialen und umweltpolitischen Fragen getroffen werden. Dazu gehören Arbeitsgesetze, Umweltschutz, Korruptionsbekämpfung und Landminen-Ächtung.

Die 27 ausgeschlossenen Unternehmen werden mit Verstößen gegen die Menschenrechte oder gegen den Umweltschutz in Verbindung gebracht. Im Falle von ExxonMobil führte die Ölkatastrophe durch die Havarie der Exxon Valdez zur Entscheidung der KLP. Auf der Liste finden sich neben dem Ölmulti Esso auch Chevron Texaco, Nestlé, Nike, Siemens, TotalFinaElf, Unilever und Walmart.

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