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Die Elbe scheint davongekommen zu sein

Die Schiffskollision vor den Toren Hamburgs hat zum Glück keine gravierenden Folgen für die Umwelt. Bei einer Kontrollfahrt stellte Greenpeace-Experte Christian Bussau fest, dass Flusslauf und Uferbereiche nur geringfügig verschmutzt sind.

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Auf der Elbe ist es am Mittwoch zu einer Schiffskollision gekommen. Nahe Hamburg-Altengamme stieß das 82 Meter lange Tankschiff Undine mit dem 95 Meter langen Frachter Aldebaran zusammen. Dabei liefen 120 Tonnen Diesel aus. Auf dem Fluss bildete sich ein viele Kilometer langer Ölteppich.

Es sieht so aus, als sei die Elbe mit einem blauen Auge davongekommen, sagt Christian Bussau, Meeresbiologe von Greenpeace. Wir können froh sein, dass es sich um leichtes Dieselöl gehandelt hat, das sich schnell verflüchtigen konnte. Langfristige Schäden sind somit nicht zu erwarten.

Die gesamte Süderelbe ist nahezu verschmutzungsfrei. Auch weiter Richtung Geesthacht sind kaum Ölreste zu finden. Einzig auf dem Abschnitt zwischen den Ortschaften Hoopte und Lassroenne ließ sich ein sehr dünner Ölfilm feststellen. Die Greenpeace-Experten sahen auf ihrer Fahrt keine ölverschmutzten oder toten Tiere.

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