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Hoffnung für den Meeresboden vor Alaska

Auf einer Fläche von mehr als 958.000 Quadratkilometer vor den Aleuten soll Grundschleppnetzfischerei verboten werden. Das entspricht fast dreimal der Fläche Deutschlands. Dadurch sollen Korallenriffe und andere empfindliche Fisch-Biotope geschützt werden. So lautet der einstimmige Beschluss des Nordpazifischen Fischereiverwaltungsrates.

Mehr als die Hälfte der befischbaren Gewässer rund um die Aleuten im nördlichen Golf von Alaska sind durch den Beschluss abgedeckt. Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für den Schutz und Erhalt von Korallenriffen, Schwämmen und Unterwasserbergen. Bei der Grundschleppnetzfischerei wird der Grund des Ozeans mit beschwerten Netzen abgeschürft, um Spezies wie den Pazifischen Kabeljau aufzuscheuchen. Dabei wird der Umwelt großer Schaden zugefügt.

Bisher sind etwa 259.000 Quadratmeilen im Golf von Alaska und in der Beringsee für diese zerstörerische Fischfangmethode tabu. Die Fischereiindustrie hatte neue Einschränkungen abgelehnt. Allerdings wird der Fischfang mit Schleppnetzen in den Gebieten der Aleuten mit den traditionell größten Erträgen weiterhin erlaubt sein. Ein abschließendes Umweltverträglichkeitsgutachten und die Absegnung des Ratsbeschlusses durch den Handelsminister stehen noch aus. (us)

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