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Forscher für Fangstopp in der Nordsee

Nur ausgedehnte Schutzgebiete können die bedrohten Fischbestände in der Nordsee noch retten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Report der Royal Commission on Environmental Pollution (RCEP). Die RCEP empfiehlt, 30 Prozent der britischen Gewässer für jegliche Fischerei zu sperren.

Zudem regt die renommierte Royal Commission an, die britische Fischereiflotte auf ein umweltverträgliches Maß zu stutzen. Ebenso sei die EU-Flotte, die in britischen Gewässern fischt, zu reduzieren. Anders sei die Zukunft der kommerziellen Fischerei nicht zu retten.

Der Report verurteilt die ruinösen Auswirkungen bestimmter Fischereimethoden. Erwähnt wird ein erst kürzlich eingeführtes Netz mit einer Öffnung so groß wie 50 Fußballfelder. Als weiteres Beipiel nennen die Wissenschaftler Grundschleppnetzfischer, die kilometerlange Furchen von sechs Meter Breite und 15 Zentimeter Tiefe in den Meeresgrund reißen.

Greenpeace hat die britische Regierung aufgefordert, den Empfehlungen der RECP zu folgen. Alle Informationen lägen vor. Jetzt fehle nur noch der politische Wille. Greenpeace-Experte Doug Parr: Die Nordsee ist ein perfektes Beispiel dafür, wie es nicht gemacht werden darf. Eines der ertragsreichsten Meere der Welt gehört heute zu den weltweit zerstörtesten. (sit)

Die Studie finden Sie auf der Seite der Royal Commission on Environmental Commission.

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