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Ergebnis der Umfrage: Was sollen wir tun, um den japanischen Walfang zu stoppen?

Im letzten Newsletter haben wir Sie zur Abstimmung gebeten. Wir wollten von Ihnen wissen, welche Idee Sie für geeignet halten, um die Japaner von der Jagd auf Wale abzubringen. Dazu hatten wir Ihnen fünf Vorschläge gemacht. Innerhalb einer Woche haben mehr als 5.000 Menschen an der Umfrage teilgenommen und ihren Favoriten ausgewählt.

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Gleich der erste Vorschlag erhielt die meisten Stimmen: 2.081 Mitmacherinnen und Mitmacher sprachen sich dafür aus, Mangas (Comics) gegen den Walfang durch einen berühmten japanischen Künstler zeichnen zu lassen und sie danach in Japan zu veröffentlichen. Dahinter steckt die Idee, mittels der speziellen Wale-Mangas das Image der sanften Riesen der Meere in Japan zu verbessern.

1.579 Umfrage-Teilnehmerinnen und Teilnehmer entschieden sich für das Aufzeichnen der Rufe sterbender Wale, um sie danach weltweit vor japanischen Botschaften abzuspielen.

Immerhin 940 Personen favorisierten die direkte Aktion in der Antarktis: Künstlich erzeugter Nebel soll den Walfängern die Sicht nehmen und damit den Abschuss verhindern.

Die verbliebenen zwei Vorschläge erhielten jeweils knapp 300 Stimmen. Auf Platz 4 landete die Idee, Botschaften von Walschützern auf den Rumpf des Fabrikschiffes Nisshin Maru zu projizieren. Das Schlusslicht bildete der Einfall, die angeblich wissenschaftliche Jagd im Südpolarmeer zu persiflieren, indem Greenpeace in der Bucht von Tokyo 945 Bade-Entchen zu wissenschaftlichen Zwecken einfängt.

Alle abgegebenen Stimmen aus Deutschland sind mittlerweile in die internationale Greenpeace-Umfrage eingeflossen. Und dort steht der Sieger auch schon fest: Gewonnen hat der Vorschlag mit den Nebelmaschinen.

Mittlerweile befinden sich zwei extrem leistungsstarke Wasserpumpen an Bord der Esperanza. In mehreren Tests wurde erfolgreich ausprobiert, wie diese auf Schlauchbooten und auch am Helikopter zu montieren sind, um eine möglichst undurchsichtige Wasserwand zwischen den Walen und den Jägern aufzubauen.

Ob diese Technik allerdings noch in dieser Saison zum Einsatz kommt, ist aufgrund der aktuellen Geschehnisse im Südpolarmeer zweifelhaft.

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