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Einkaufsratgeber Fisch im Taschenformat

Den beliebten Ratgeber zum Fischkauf gibt es jetzt auch für unterwegs. Auf dem praktischen Ratgeber in Scheckkartengröße kann man jederzeit nachlesen, welche Fischarten aus gesunden Beständen stammen und schonend gefangen wurden.

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Das Supermarktranking gibt Verbrauchern die Möglichkeit, selber gegen die rücksichtslose Plünderei der Meere aktiv zu werden. Statistisch gesehen isst jeder Deutsche 16,4 Kilogramm Fisch pro Jahr. Je größer die Nachfrage nach nachhaltig gefangenem Fisch ist, desto mehr wächst der Druck auf Fischereiindustrie und Politik. Die einen müssen ihre Fangmethoden ändern, die anderen für ein umweltschonendes Regelwerk sorgen.

Immer mehr Fischbestände stehen kurz vor dem Zusammenbruch. Die Welternährungsorganisation schätzt, dass mittlerweile 75 Prozent der kommerziell genutzten Fischarten überfischt sind oder am Rande der Überfischung stehen., erklärt Greenpeace-Meeresexpertin Iris Menn. Aber unser Ratgeber zeigt, dass die Verbraucher auf Fisch nicht verzichten müssen. Denn es gibt Alternativen aus nachhaltiger Fischerei.

Als nachhaltige Fischerei gilt: Sie hält den Bestand der Fischart auf einem gesunden Niveau, ohne andere Arten des Ökosystems negativ zu beeinflussen. Andere Arten werden weder getötet noch wird ihre Nahrungsquelle oder ihr Lebensraum zerstört.

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Das Bundesinnenministerium hat unter Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie den finalen Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) jenseits des Küstenmeers der Nord- und Ostsee vorgelegt. Ziel soll die nachhaltige Nutzung sein, nicht zuletzt um den guten Umweltzustand der Meere zeitnah zu erreichen. Der Plan soll bis mindestens 2031 gelten. Die deutschen Umweltverbände kritisieren den Entwurf, hier die ausführliche Stellungnahme.

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

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