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Deutsch-japanische Freundschaft

Zwei Greenpeace-Mitarbeiter sind in Japan verhaftet worden, weil sie sich für den Schutz der Wale und für die Beendigung des japanischen Walfangs eingesetzt haben! Sie sind seit etwa 14 Tagen ohne Anklage im Gefängnis. Grund genug, ein Fest der deutsch-japanischen Gesellschaft in Berlin zu besuchen.

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Greenpeace-Aktivisten haben am Samstag ein Fest der Deutsch-Japanischen Gesellschaft besucht. Sie wollten daran erinnern, dass japanische Walfänger jedes Jahr hunderte Wale, darunter Minkewale, Buckelwale und Finnwale töten. Japan ignoriert seit vielen Jahren das weltweite Walfangmoratorium von 1986, welches die Wale schützen soll.

Die japanische Regierung behauptet schon immer, der Walfang diene wissenschaftlichen Zwecken. In Wirklichkeit wird das Walfleisch aber in Japan als teure Delikatesse verkauft.

Genau das, haben japanische Greenpeace-Mitarbeiter vor kurzem aufgedeckt. Sie bewiesen, dass Besatzungsmitglieder der japanischen Walfangflotte seit Jahren große Mengen Walfleisch schmuggeln und auf eigene Rechnung verkaufen.

Folge der Veröffentlichung des größten Walfleisch-Skandal in der Geschichte Japans: Das japanische Greenpeace-Büro wurde von der Polizei gestürmt, Computer, Dokumente und Telefone beschlagnahmt und zwei Greenpeace-Mitarbeiter - Junichi Sato und Toru Suzuki - wurden verhaftet.

Wir fordern: Die Greenpeace-Walschützer müssen sofort frei gelassen werden! Japan muss den Walfang sofort beenden!

Helfen Sie uns, unterschreiben Sie unsere Protestmail und schicken Sie sie an den japanischen Premierminister und Außenminister. Bitte helfen Sie uns! Fordern auch Sie die Freilassung der Greenpeace-Aktivisten!

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