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Buckelwal auf dem Weg nach Hause

Der verirrte Buckelwal scheint gerettet. Im Kattegat wurde am Sonntag ein Tier beobachtet, das nach Greenpeace-Vergleichen mit dem in der Ostsee umherirrenden Wal identisch sein dürfte.

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Der Wal, in den Medien Bucki genannt, war Ende Juli zunächst bei Rügen gesehen worden. Das Tier hatte sich offensichtlich in die Ostsee verirrt. In den folgenden Wochen wurde es mal vor Dänemark, dann wieder in der Lübecker Bucht vor Grömitz beobachtet.

Ein Team von Greenpeace-Experten hatte daraufhin in Grömitz festgemacht. Fünf Tage lang versuchten sie, den Wal ausfindig zu machen. Ziel war, ihn vor dem Stranden zu bewahren. Die Ostsee ist an vielen Stellen zu flach für ein Tier dieser Größe.

Am Freitag letzter Woche beschloss das Greenpeace-Team, die Route auszudehnen. Sie flogen die westliche Ostsee ab, den Kleinen und den Großen Belt, flogen auch ein Stück in den Öresund hinein. Ohne Erfolg. Das Team brach die Suche ab.

Was aus dem Wal geworden war, blieb offen. Er konnte den Weg zurück in die Nordsee gefunden haben. Er konnte auch bereits gestorben sein. Auf längere Sicht hat ein Buckelwal in der Ostsee keine Überlebenschance.

Am Sonntag kam neue Hoffnung auf: Im Kattegat - zwischen der dänischen und der schwedischen Küste - war ein Buckelwal gesehen und fotografiert worden. Am Montag wurde er vor Lerkil südlich von Göteborg beobachtet.

Die Greenpeace-Experten erhielten Fotos und verglichen sie mit früheren Aufnahmen. Sie baten auch andere Walforscher, sich das Material anzusehen.

Walexperte Jörg Feddern ist sich ziemlich sicher: Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein- und denselben Wal. Damit wäre er so gut wie gerettet. Wenn er im Kattegat ist, dürfte er auf dem Weg zurück in seinen angestammten Lebensraum sein. Wir sind froh, dass er den Weg gefunden hat.

Auf Google Earth können Sie dem Weg des Buckelwals folgen. Sollten Sie Google Earth noch nicht installiert haben, können Sie es hier herunterladen.

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