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Botschaft aus der Untersuchungshaft

Mit einem Brief aus dem Gefängnis wenden sich die beiden Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato und Toru Suzuki an die vielen Menschen in aller Welt, die für ihre Freilassung eintreten.

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Liebe Freunde,

habt Dank für eure Hilfe und Wachsamkeit in all den letzten Tagen. Dank auch an die über 190.000 unter euch, die eine E-Mail an die japanische Regierung gesandt haben, um unsere Freilassung zu erwirken. Und Dank an alle, die diese E-Mail auch an ihre Freunde weitergeleitet haben, damit sie sich beteiligen können.

Unsere Anwälte haben uns erzählt, wie viele Menschen diese E-Mail verschickt haben. Es erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind.

Dank auch an alle, die vor japanischen Botschaften in aller Welt friedlich protestiert und Mahnwachen abgehalten haben; die dort Gerechtigkeit für Toru und mich und Gerechtigkeit für die Wale gefordert haben. Zu wissen, dass so viele Menschen an uns und das Schicksal der Wale denken, hilft uns sehr.

Wir brauchen eure Hilfe noch immer. 23 Tage müssen wir in Untersuchungshaft bleiben - das Maximum, das in Japan erlaubt ist, ohne eines Verbrechens angeklagt zu werden.

Wir bitten euch: Ermutigt eure Freunde, eine E-Mail zu senden, wenn sie es nicht schon getan haben. Achtet auf Nachrichten von Greenpeace, die euch sagen, wie ihr aktiv werden könnt.

Sorgt dafür, dass die weltweite Forderung nach unserer Freilassung und nach der Untersuchung des Walfleischskandals, den wir aufgedeckt haben, in Japan laut und deutlich zu hören ist.

Voller Dank und Hoffnung
Junichi Sato

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