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Bestand der Buckelwale erholt sich langsam

Die Weltnaturschutzunion (IUCN) gab am Montag bekannt, dass sich die Bestände der Buckelwale sowie der südlichen Glattwale stabilisiert hat. Immer noch sind jedoch andere Walarten aufgrund der jahrelangen Bejagung vom Aussterben bedroht.

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Dem Bericht der IUCN folgte sogleich eine Einstufung in eine neue Gefährdungskategorie: von gefährdet wird der Buckelwal nun in die Gruppe der nicht mehr gefährdeten Tierarten aufgenommen. Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack befürchtet nun, dass diese Einstufung von den Walfangbefürwortern zugunsten des Walfangs nzterpretiert wird.

Die Walfängerseite wird sich jetzt bestärkt fühlen und vorschlagen, den Walfang wieder aufzunehmen. Eine absurde Forderung, denn die Bestände von Blauwal, Finnwal und vielen anderen Großwalarten sind entweder unbekannt oder nur einen Bruchteil so groß wie vor der Bejagung, so Maack.

Eine Bestandsstabilisierung ist außerdem noch kein Grund zum Aufatmen. Denn nach wie vor ist die Größe weltweiten Buckelwalbestände noch weit entfernt von denen vor der Bejagung.

Andere Walarten wie der Blau- und Finnwal sind nach wie vor stark gefährdet. Neben den Großwalen sind viele Kleinwalarten durch die Netze der Weltfischerei bedroht. Nach wissenschaftlichen Schätzungen ertrinken jährlich 300.000 Wale und Delfine in Fischernetzen.

Immerhin zeigt die Erholung der Buckelwale, dass das Walfangmoratorium zu wirken beginnt. Nur durch ein striktes Walfangverbot und konsequentem Schutz kann eine Bestandserholung erreicht werden.

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